Fehler im Batteriekontrollsystem Rückruf für Nissan X-Trail

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Eine sechsstellige Stückzahl an SUVs mit dem E-Power-Hybridantrieb benötigt ein Softwareupdate, um einen Leistungs- oder gar Antriebsverlust zu verhindern.

Bestimmte Varianten des Nissan X-Trail müssen in die Werkstatt.(Bild:  Nissan)
Bestimmte Varianten des Nissan X-Trail müssen in die Werkstatt.
(Bild: Nissan)

Nissan ruft weltweit über 102.000 Exemplare des X-Trail zurück. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits Mitte August meldete, droht den SUVs mit seriellem Hybridantrieb (bei den Japanern „E-Power“ genannt) eine reduzierte Motorleistung oder sogar ein Antriebsverlust. Schuld ist ein Fehler im Batteriemanagement des Hochvoltspeichers. Unter bestimmten Bedingungen könne der Lithium-ion Battery Controller (LBC) die erforderliche Diagnosestabilität nicht aufrechterhalten, so die Behörde.

Flensburg kündigt eine „Aktualisierung der LBC-Software“ an, um zu verhindern, dass das Fahrzeug unvermittelt in den Notlaufmodus wechselt. „Das Update findet beim Nissan Vertragspartner statt“, ergänzte eine Sprecherin von Nissan Deutschland. Es dauere maximal eine halbe Stunde. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen 1. Dezember 2021 und 21. April 2026 vom Band liefen. Der Aktionscode „R26A5“ gilt in Deutschland für 12.723 Einheiten.

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