Schmierstoffmarkt: Neue Herausforderer

Der Markt für Kfz-Schmierstoffe schrumpft hierzulande Jahr für Jahr – einerseits. Andererseits haben sich in jüngster Zeit gleich mehrere neue Wettbewerber in den Ring gewagt. Welche Auswirkungen hat das für Kfz-Betriebe, welche für die „Titelverteidiger“?

| Redakteur: Steffen Dominsky

( © Nicholas Piccillo - Fotolia)

Egal ob Wladimir Klitschko oder Muhammad Ali, fast jeder Boxer kennt es: Einer Hoch- folgt oftmals eine Tiefphase – und umgekehrt. Anders der Kurvenverlauf in einem hierzulande hart umkämpften Wettbewerbsumfeld: dem Schmierstoff- bzw. Motorenölmarkt. Dessen „Erfolgskurve“ kennt seit vielen Jahren nur eine Richtung: nach unten. Im Schnitt um zwei Prozent pro Jahr sinkt der Ölabsatz in Deutschland.

Ein echter Schlag in die finanzielle Nierengegend und eine Zäsur markierte 2009 die Abwrackprämie – für Ölanbieter und den automobilen Aftermarket gleichermaßen. Um satte 15 Prozent brach der Absatz damals von einem Jahr aufs andere ein und erholte sich bisher kaum. Die simple Begründung: „Ältere Sprit- und Ölschlucker wichen modernen Fahrzeugen mit geringeren Verbräuchen. Zudem verfügen viele downgesizte Motoren über geringe Ölvolumina, was sich ebenfalls negativ auf die Umsatzvolumina auswirkt. Das konnte ein im Pkw-Segment leicht wachsendes Firstfill-Geschäft nicht ausgleichen“, heißt es aus Verbandskreisen der Schmierstoffindustrie.

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