Schrader Dortmund: Denkmal trifft Zukunft

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Gespräche mit weiteren Marken laufen

Auch sonst dominiert die neue Lichttechnik: Die Autohausgruppe hat mit alle Ausstellungsräume mit LEDs ausgerüstet. Das bietet viele Möglichkeiten und spart Geld. „Laut Plan rechnen sich die Investitionen nach gut drei Jahren“, berichtet Herrchen. Zudem hat die die Bundesregierung den Einbau der ressourcensparenden Technologie bezuschusst.

Das ehemalige Ersatzteillager im Untergeschoss wurde demontiert, und auf über 1.000 Quadratmetern entstand eine moderne Gebrauchtwagenausstellung mit Auslieferungszone und Fotofläche.

Mit dem Autohaus in Dortmund hat die Schrader-Gruppe ihren zehnten Nissan-Standort eröffnet. „Da wir bereits an allen anderen Standorten Nissan vertreiben, war dies für uns natürlich leicht“, ergänzt Herrchen. Keine neuen Regularien, keine neuen Verkaufsförderprogramme.

Schrader und Nissan bilden schon lange ein Team: Das 1977 gegründete Unternehmen vertreibt die japanische Marke seit 1984. Seit 2001 ist Sven Schrader in der Gruppe aktiv. Er forcierte das Wachstum. „Kleine Händler haben eigentlich keine richtige Existenzberechtigung mehr“, nennt er als Grund für die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren.

In Bochum, Braunschweig, Hamm und Hildesheim hat sich die Gruppe bereits seit Jahren als Citroën-Vertragspartner etabliert. Zudem vertreibt sie die beiden PSA-Marken DS Automobiles (Braunschweig, Hildesheim, Bochum, Hamm, Dortmund) und Peugeot (Garbsen) sowie die japanischen Fabrikate Mitsubishi (Hildesheim, Braunschweig und Barsinghausen) und Suzuki (Hannover und Braunschweig).

Inhaber Sven Schrader sieht Potenzial für weiteres Wachstum, nicht nur mit den bereits vorhandenen Fabrikaten, sondern auch mit neuen Marken. „Wir sind in Gesprächen und hoffen, bald einen Abschluss zu erzielen.“

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