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Schrader Dortmund: Denkmal trifft Zukunft

| Autor: Christoph Baeuchle

Im Frühjahr 2015 hat die Schrader-Gruppe die Citroën-Niederlassung in Dortmund übernommen. Für eine halbe Million hat sie den denkmalgeschützten Standort nun umgebaut und die Marke Nissan hinzugenommen.

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Die Schrader-Gruppe hat einen Nissan-Standort in Dortmund eröffnet.
Die Schrader-Gruppe hat einen Nissan-Standort in Dortmund eröffnet.
(Bild: Baeuchle)

Nissan hat in Dortmund eine neuen Heimat: Die Schrader-Gruppe hat die ehemalige Citroën-Niederlassung umgebaut und die Marke Nissan hinzugenommen. Nun präsentiert das Autohaus die Fahrzeuge der japanischen Marke in der ersten Etage des denkmalgeschützten Industriegebäudes an der vielbefahrenen B1.

Die Schrader-Gruppe hat den Standort von Citroën im Zuge der Neuaufstellung des PSA-Niederlassungsnetzes im Frühjahr 2015 erworben. In den vergangenen Monaten hat der Unternehmer kräftig in den Umbau investiert. „Insgesamt haben wir bislang rund 500.000 Euro für die Umgestaltung aufgewendet“, berichtet Siegfried Herrchen, Geschäftsführer Auto Schrader Dortmund.

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Das 3.200 Quadratmeter große Areal bietet auf mehreren Etagen insgesamt rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Präsentation von Neu- und Gebrauchtwagen. Hinzu kommt die Werkstatthalle im Erdgeschoss.

Mit dem neuen Standort verfolgt der Händler große Pläne: „Wir wollen mehr als 1.000 Neu- und Gebrauchtwagen pro Jahr an Privat- und an Firmenkunden verkaufen“, berichtet Herrchen. Rund zwei Drittel davon sollen Neuwagen sein. Das ist notwendig, um die Ziele zu erreichen: „In drei Jahren wollen wir ein positives Jahresergebnis erzielen.“

Dazu soll die japanische Marken einen großen Beitrag leisten. In der Nissan-Etage dominiert das im vergangenen Jahr eingeführte Retail-Konzept der japanischen Marke. Den Showroom prägen überwiegend helle Fliesen, Lichtelemente und Lounges. Lockere Gespräche zwischen Kunde und Verkäufer finden auf dem Barhocker statt, für vertrauliche Gespräche über Finanzen dient ein separates Büro.

Ein aktuelles Angebot, das sogenannte Feature Car, erhält direkt neben dem Eingang einen besonderen Platz. Dabei soll ein silber-roter LED-Ring die Aufmerksamkeit der Interessenten auf das Fahrzeug lenken. Je nach Fahrzeug variieren die Leuchtbuchstaben auf dem LED-Band.

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