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Schwächelnde SUV-Modelle bremsen Audi in Deutschland

| Autor: Christoph Seyerlein

Audi ist im Februar weltweit um 4,6 Prozent gewachsen. Klingt erst einmal gut. Allerdings kommt der Hersteller von einem schwachen Vorjahresniveau. Und auch aktuell haben die Ingolstädter vor allem in der Heimat Probleme.

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Der Audi Q5 war in Deutschland im Februar deutlich weniger gefragt als noch vor einem Jahr.
Der Audi Q5 war in Deutschland im Februar deutlich weniger gefragt als noch vor einem Jahr.
(Bild: Audi)

Wechselhafte Bilanz für Audi im Februar. Weltweit hat der Hersteller im zurückliegenden Monat nach eigenen Angaben mit 130.950 Einheiten zwar 4,6 Prozent mehr Autos verkauft, wie er am Montag mitteilte. Allerdings hatte die Marke Anfang des vergangenen Jahres auch große Schwierigkeiten aufgrund eines Streits mit dem Händlernetz in China gehabt. Entsprechend war das Niveau des Vorjahresabsatzes nicht allzu hoch. Und auch in der Gegenwart läuft es für Audi nicht überall rund. Gerade in der Heimat schwächelt die VW-Tochter.

Mit 25.952 verkauften Neuwagen brach der Audi-Absatz in Deutschland im Februar um satte 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Der Hersteller versucht das damit zu begründen, dass im vergangenen Jahr der damals gerade gestartete Q5 für einen neuen Februar-Rekord gesorgt habe und nun mit A1, Q3 und A6 einige Modellwechsel noch bevorstünden. Dennoch dürften die schwachen Zahlen bei einem über alle Marken hinweg stark wachsenden deutschen Automarkt doch einige Kopfschmerzen in Ingolstadt verursachen.

Und ein Blick auf die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts zeigt, wo der Schuh gerade drückt: Bis auf den Q2 schwächeln aktuell sämtliche Q-Modelle der Ingolstädter. Vom bereits erwähnten Q5 registrierte das KBA im Februar 1.797 neue Einheiten (Februar 2017: 2.664). Aber auch beim Q3 (1.177 statt 1.798) und dem Q7 (543 statt 860) musste Audi in Deutschland klare Einbußen hinnehmen. Der Q2 läuft dagegen ausgesprochen gut hierzulande: Von ihm verkaufte die Marke im Februar 2.721 Einheiten in Deutschland (Februar 2017: 1.840).

Auch in Gesamteuropa rutschte der Absatz durch die Schwäche ins Minus (62.800 Einheiten, -5,4 %). Neben Deutschland schwächelte Audi vor allem in Frankreich enorm (-21,5 %), während es in Großbritannien (+17,4 %) und Spanien (+9,1 %) besser lief.

Wachstum in China und den USA

Die Kohlen aus dem Feuer holte für Audi im Februar wieder einmal der chinesische Markt. Dort legte das Fabrikat um 22,4 Prozent auf 39.364 Einheiten zu. Das kommt allerdings aufgrund der bereits erwähnten Probleme im Vorjahr wenig überraschend. Weiterer Wachstumstreiber war im Februar der US-Markt (15.451 Einheiten, +12,4 %).

Im Gesamtjahr liegt Audi nach einem deutlich stärkeren Januar nach zwei Monaten und 280.050 verkauften Autos weltweit klar im Plus (+12,4 %).

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