Service Award 2009: Hohe Ansprüche im Audi-Zentrum Würzburg

Platz 10 für Spindler

29.07.2009 | Autor: Joachim von Maltzan

„Weil wir lieben, was wir tun.“ So lautet der Leitspruch des Würzburger Audi-Zentrums. Und man spürt, dass das nicht nur ein Werbespruch ist, sondern dass die Mitarbeiter wirklich mit Elan und Freude ihre Arbeit machen.

Das Audi Zentrum Würzburg gehört zur Spindler-Gruppe, einem langjährigen Partner des Volkswagen-Konzerns. Auf 90 Jahre Firmengeschichte kann die Autohausgruppe zurückblicken – ein respektables Alter! 1919 legte Fritz Spindler mit der Eröffnung einer Werkstatt in Würzburg den Grundstein für das heutige Unternehmen. 1927 baute er es mithilfe eines MAN-Lkw-Händlervertrags weiter aus. Nach Zerstörung und Wiederaufbau schloss Spindler 1948 mit dem Volkswagenwerk einen VW-Großhändlervertrag ab, dem der Audi-Vertrag – nach der Übernahme von Audi durch Volkswagen in den siebziger Jahren – folgte.

2006 errichtete Spindler für das Audi-Zentrum einen Neubau nach dem Hangar-Konzept des Herstellers. Der neue Betrieb steht in prominenter Lage inmitten einer Automeile in einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Würzburg.

So gut die Lage ist, so schwierig ist das Grundstück: schmal und tief mit starkem Gefälle – nicht eben ideal für ein Autohaus. Der Architekt machte das Beste aus der Situation und setzte, um das Gelände zu nivellieren, eine zweistöckige Parkgarage unter den hinteren Gebäudeteil.

So verfügt der Betrieb über reichlich Parkplätze im Rückbereich und versucht damit auszugleichen, dass der Parkraum vor dem Haus begrenzt ist.

Kundenorientierung

Aus der Not macht das Audi-Zentrum eine Tugend: Der Autofahrer soll sich gar nicht erst um die Parkplatzfrage kümmern. Am Eingang nimmt ein Mitarbeiter ihm das Fahrzeug ab und bringt es nach hinten. Das gleiche Prozedere wiederholt sich, wenn der Kunde das Auto abholt. So zumindest hat es Serviceleiter Marius Kiesel geplant.

Der Servicekunde geht dann zum Counter, und die Kundenbetreuerin meldet ihn bei seinem zuständigen Serviceberater an, der ihn abholt. Im Regelfall gehen beide nun in die Direktannahme, wo sein Wagen bereits wartet. Rund 70 Prozent der Fahrzeuge, die in den Service kommen, durchlaufen die Direktannahme.

Das Audi-Zentrum braucht für seine Kundentermine im Service eine Vorlaufzeit von nur zwei bis drei Tagen. Für Express-Servicekunden und für Pannenfälle hält der Betrieb Kapazitäten in Höhe von 20 Prozent frei. Damit gewährleistet er, dass die Kunden in der Regel maximal fünf Minuten warten müssen. Auch wenn das Autohaus stark ausgelastet ist, kommt es zu kaum längeren Wartezeiten, da es in Stoßzeiten auf Servicemitarbeiter der anderen Spindler-Betriebe zurückgreifen kann.

Geschäftsführer Christian Wieser sagt dazu: „Der Stellenwert des Services bei uns ist sehr hoch – nicht zuletzt, weil er eine wichtige Ertragssäule darstellt. Deshalb müssen die Abläufe so perfekt wie möglich klappen.

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Service Award 2009: Hohe Ansprüche im Audi-Zentrum Würzburg
  • Seite 2: Stetige Kontrolle

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