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Skoda Citigo-E startet unter 20.000 Euro

Autor: Andreas Grimm

Den Start ins rein batterieelektrische Zeitalter unternimmt Skoda mit einem modifizierten Citigo. Als „Citigo-E iV“ soll er als Stadtflitzer ohne lokale Emissionen punkten. Die bisherige Käuferklientel könnte den Schritt angesichts des attraktiven Preises mitgehen.

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Skoda verkauft den Citigo künftig als reines Elektroauto. Vom Benziner werden nun die Restbestände verkauft.
Skoda verkauft den Citigo künftig als reines Elektroauto. Vom Benziner werden nun die Restbestände verkauft.
(Bild: Skoda)

Skoda geht streng genommen mit einer Doppelstrategie ins Elektro-Zeitalter: Einerseits mit der Einführung des ersten Hybrids im Flaggschiff Superb, andererseits mit einem rein elektrischen Citigo. Der Kleinwagen wird künftig nur noch mit batterieelektrischem Antrieb verkauft und heißt dann offiziell „Citigo-E iV“. Optisch wird sich das Modell vom Verbrenner zunächst wenig unterscheiden. Erkennbar ist es allerdings am Kühlergrill, der in der Wagenfarbe lackiert ist. Der Stromer im Mini-Format kann ab Juni 2019 bestellt werden und rollt einen Monat später in den Handel.

Dass der Citigo-Benziner ausläuft, war den Händlern bereits bekannt. Streiten lässt sich über den Schritt, in diesem Zug auf ein günstiges Einstiegsmodell zu verzichten. Allerdings hatte Frank Jürgens, Geschäftsführer von Skoda Auto Deutschland, bereits im Umfeld des Genfer Salons im Gespräch mit »kfz-betrieb« deutlich gemacht, dass für ihn das generelle Preis-Leistungsverhältnis entscheidend ist für den Erfolg eines Modells. Und weiter: „Elektro muss nicht per se teuer bedeuten. Ich bin sicher, dass wir mit dem Citigo-E verkaufsseitig viel Freude haben werden.“

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Zu den Preisen äußerte sich Jürgens noch nicht und auch heute hält sich der Importeur noch bedeckt. Nach unbestätigten Informationen wird der Einstiegspreis für das Modell aber unter 20.000 Euro liegen. Damit wäre der Citigo deutlich günstiger als der E-Up von VW, für den derzeit 23.570 Euro aufgerufen werden. Und auch neue Konkurrenten wie der E-Go Life, für den mit ordentlicher Reichweite 19.900 Euro fällig werden, oder der Sono Sion, der ohne Batterie 16.500 Euro kosten soll, sind damit kein Schnäppchen mehr.

Das Kürzel „iV“ steht übrigens für eine neue Skoda Submarke: Künftig sollen alle E-Autos der Tschechen dieses Kürzel tragen. Zusätzlich will der Hersteller um die Automobile jedoch eine Produktfamilie aufbauen, „ein ganzheitliches, vernetztes Ökosystem, um E-Mobilität für Kunden so einfach und bequem wie möglich zu machen“, wie es heißt. Konkreter wurde der Autobauer auch auf Nachfragen beim Importeur nicht.

Mehr Informationen gibt es zu den technischen Rahmendaten. Der Fünftürer mit 83 PS soll gemäß WLTP-Zyklus mit vollgeladener Batterie 265 km weit fahren. Mit einem 40-kW-Gleichstrom-Schnelllader kann die Batterie per CCS Ladekabel in etwa einer Stunde zu 80 Prozent geladen werden. Der Winzling legt sich mit einem achtbaren Drehmoment von 200 Newtonmeter ordentlich ins Zeug. In 12,6 Sekunden erreicht der Stromer Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h, genug zumindest für die Stadtautobahnen dieser Welt.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«