Skoda präsentiert viel Premium und einen Hybridmotor

Autor: Andreas Grimm

Passende Modell-Ergänzungen und clevere Ideen bringen Skoda immer wieder neue Zielgruppen. In Genf bedienen die Neuheiten nun zahlungskräftige Kunden. Zugleich widmet sich die SUV-Studie Vision X der Emissionsfrage dieser Fahrzeuggattung.

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In Genf spielt Skoda die Premium-Karte, etwa mit der Superb Premium Edition. Für sie steht nun ein 2,0-Liter-TSI-Motor mit 200 kW/272 PS bereit.
In Genf spielt Skoda die Premium-Karte, etwa mit der Superb Premium Edition. Für sie steht nun ein 2,0-Liter-TSI-Motor mit 200 kW/272 PS bereit.
(Bild: Skoda)

Skoda arbeitet weiter an der Aufwertung der Marke. In Genf präsentieren sich die Tschechen mit einem Neuheitenangebot, das vor allem eine zahlungskräftige Kundschaft anspricht. Mit der Studie Vision X schlägt die Volkswagen-Konzerntochter allerdings auch eine weitere Brücke in die Zukunft. Nicht umsonst heißt es im Pressetext, „Skoda Auto hat die Zukunft fest im Blick“.

Der Vision X ist mit Sicherheit das interessanteste, weil komplett neue Ausstellungsstück von Skoda in Genf. Die Studie gibt einerseits einen Ausblick auf ein weiteres Skoda-SUV – im Gegensatz zur Schwestermarke Seat fehlt etwa noch ein Mini-SUV im Programm. Andererseits ist sie ein Antriebsexperiment, trägt das Auto doch einen Hybridmotor in sich, der auf Erdgas- und Elektroantrieb ausgelegt ist.

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Gedacht ist ein aus dem Vision X abgeleitetes Serienmodell künftig als „ ideale Begleiterin für einen aktiven, urbanen Lifestyle“, wie es bei Skoda heißt. Markante Stoßfänger, kraftvolle Seitenschweller, ein großes Panoramaglasdach und 20-Zoll-Leichtmetallräder sind die Segment-typischen Ausstattungsmerkmale. Experimentierfreudiger ist Skoda im Innenraum, für den der Autobauer „eine grundlegend neue Designsprache“ ankündigt. Auf den veröffentlichten Skizzen lassen sich beispielsweise ergonomische Linien und ein freistehendes Zentraldisplay erkennen.

Eine weitere Premiere in Genf ist das Facelift des Skoda Fabia, der künftig nicht mehr als Diesel lieferbar ist. Modifikationen an Front und Heck sollen das Erscheinungsbild eleganter und dynamischer machen. Außerdem werden erstmals LED-Scheinwerfer sowie LED-Heckleuchten angeboten. Im Innenraum sind Kombiinstrument und die Sitze neu gestaltet. Dazu ergänzt Skoda das Angebot an Fahrerassistenzsystemen und ‚Simply Clever‘-Details.

Den Anspruch auf Exklusivität betont Skoda dagegen mit seinen beiden Flaggschiffen Superb und Kodiaq. So ist der Superb seit Mitte Februar in der Premium Edition ab 37.350 Euro erhältlich. Sie zeichnet sich aus durch hochwertige Materialien wie die Lederausstattung „Glamour“, Zusatzausstattungen wie beheizbare Vordersitze oder eine Massagefunktion im Fahrersitz oder der Einführung des Keyless-Go-Systems Kessy. Neu im Motorenprogramm ist zudem ein 2,0-Liter-TSI-Motor mit 200 kW/272 PS.

Den Kodiaq präsentiert Skoda in der Top-Version L&K, zu erkennen etwa an den Voll-LED-Scheinwerfern, einem Kühlergrill mit verchromten Lamellen sowie den modellspezifisch gestaltete Front- und Heckschürzen. Im Innenraum findet sich eine Lederausstattung und Dekorleisten. Mit seiner Markteinführung präsentiert Skoda zudem zwei neue Aggregate: den 1,5 Liter großen TSI-Benziner mit 110 kW/150 PS sowie den 2,0 TSI-Motor mit 140 kW/190 PS.

Sorgen diese Modell-Neuheiten für einen gewissen Fahrspaß, wird dieses Gefühl im Octavia RS sicher noch getoppt. In Genf wird er erstmals mit dem optionalen Challenge-Plus-Paket gezeigt, das besondere Design- und Ausstattungsmerkmale im Exterieur und Interieur beinhaltet. Ab Sommer 2018 sorgt im sportlichen Topmodell des Bestsellers ein 180 kW/245 PS starker TSI-Motor für den Vortrieb.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«