Skoda Octavia Combi RS

Sportler ohne Protz-Anfälle

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Wobei letztere Straßen den größten Fahrspaßfaktor haben. Die präzise Lenkung und das schnell schaltende DSG-Getriebe erleichtern das Durcheilen der Kehren; das Fahrwerk ist schön straff ausgelegt, so dass man stets eine Rückmeldung über die Beschaffenheit der Fahrbahn erfährt. Die Sportsitze geben guten Halt. Allerdings muss man beim Gasgeben Fußspitzengefühl walten lassen. Übertreibt man es, ruckelt und zerrt es trotz der serienmäßigen, elektronisch geregelten Vorderachsquersperre mächtig an der Vorderädern. Allrad gibt es für den RS-TSI nicht, sondern nur für den RS-Diesel.

Einfaches Wechseln des Fahrmodus

Hat man die Soundgeneratorfunktion nicht deaktiviert, wird das Fahren noch von einem kehligen Motorgeräusch begleitet, das sich je nach Gaspedaldruck lauter oder leiser anhört. Keine Frage, der Normverbrauch von 6,5 Litern rückt so in weite Ferne. Aber der RS kann auch ganz brav. Die Modi Eco, Comfort oder Normal sind für ruhigere Fahrten gedacht.

Skoda Octavia Combi RS: Protzfreier Sportler
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Schön gemacht: Die Tasten für die verschiedenen Modi liegen bedienerfreundlich unterhalb des Bildschirms des Infotainment-Systems. Je nach Verkehrssituation kann man so schnell per Tastendruck das Programm wechseln, muss sich also nicht erst umständlich mittels Touchscreens durchs System „tatschen“.

Bis zu 1.700 Liter Kofferraumvolumen

Zwar ist der RS ab Werk gut ausgestattet, doch gibt es auch hier noch Luft nach oben. Unter anderem treiben Head-up-Display, Navigation, Musik-Soundsystem, Dreizonen-Klimaanlage, 19 Zöller, die adaptive Fahrwerkseistellung, elektrisch einstellbare Sportsitze, Leder, Rückfahrkamera, Metallic-Lack sowie ein erweitertes Assistentenpaket den Preis des schnellen Test-Kombis auf rund 48.500 Euro.

Immer an Bord: der riesige Kofferraum. Der fasst je Konfiguration zwischen 640 und 1.700 Litern. Und natürlich sind viele der Skoda-„Clever“-Gimmicks an Bord. Darunter – gegen Aufpreis von 136 Euro – im Verbund mit Abfalleimer, Tablethalter und doppelseitiger Kofferraummatte auch ein Filztäschchen für die Rücksitzlehnen der Vordersitze. Damit finden auch Kleinteile einen festen Aufbewahrungsplatz. Bei der Größe des Fahrzeugs keine dumme Idee.

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