Starke Kompaktklasse kurbelt Mercedes-Absatz an

Weltweites Verkaufsplus von 12,7 Prozent

| Autor: Yvonne Simon

Die neue B-Klasse gehörte im vergangenen Monat zu den Zugpferden bei Mercedes.
Die neue B-Klasse gehörte im vergangenen Monat zu den Zugpferden bei Mercedes. (Bild: Daimler)

Nachdem Mercedes-Benz in den vergangenen Monaten Absatzrückgänge verschmerzen musste, gibt es jetzt positive Nachrichten aus Stuttgart: Im Juli konnte die Marke mit dem Stern ihre weltweiten Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,7 Prozent auf 188.857 Fahrzeuge steigern – damit vermarktete das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr Fahrzeuge als jemals zuvor im siebten Monat eines Jahres.

Im Gesamtjahr steht jedoch nach wie vor ein Minus in der globalen Bilanz des Premiumherstellers, wenn auch nicht mehr ganz so deutlich: 1.323.586 ausgelieferte Fahrzeuge zwischen Januar und Juli bedeuten einen Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in der Halbjahresbilanz hatte er noch 4,6 Prozent betragen.

Daimler-Vertriebsvorständin Britta Seeger sieht in den Juli-Zahlen die positiven Erwartungen des Konzerns für das zweite Halbjahr bestätigt. Als ausschlaggebend für das Ergebnis macht Mercedes unter anderem die fortschreitenden Modellwechsel bei den Kompaktwagen aus. In diesem Segment verzeichnete die Marke ein Wachstum von 29,7 Prozent auf über 55.000 Verkäufe.

Der Aufwärtstrend zog sich im Juli über alle Kernmärkte. Das deutlichste Wachstum erzielte Mercedes in Deutschland, wo die Auslieferungen um 18,2 Prozent auf 26.331 anzogen. Im Gesamtjahr liegt das Fabrikat auf dem Heimatmarkt damit nun auf Vorjahresniveau. In Europa legte Mercedes um 12,3 Prozent zu, in China gingen 13 Prozent mehr Fahrzeuge an neue Besitzer als im Vorjahresmonat.

Smart-Verkäufe bleiben rückläufig

Bei Smart hingegen blieb eine Trendwende aus. Wie im Vormonat brachen die Verkäufe gewaltig ein: 9.011 weltweit ausgelieferte Kleinstwagen entsprechen einem Rückgang um 21 Prozent gegenüber Juli 2018. Seit Jahresbeginn schrumpften die Verkäufe um 10 Prozent auf 69.329 Einheiten. Auf einigen europäischen Märkten, darunter Deutschland (+ 8,2%) konnte Smart seit Jahresbeginn dennoch zulegen.

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