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Stuart Rowley übernimmt die Aufsicht von Ford in Köln

Autor: Andreas Grimm

Die Neuordnung von Ford in Europa geht personell weiter voran. Nun hat Europa-Chef Stuart Rowley die Oberaufsicht der Ford-Werke Köln übernommen. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats geht nach China.

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Stuart Rowley ist neuer Aufsichtsratschef der Ford Werke Köln.
Stuart Rowley ist neuer Aufsichtsratschef der Ford Werke Köln.
(Bild: Ford)

Stuart Rowley hat seit dem 1. Oktober endgültig das Sagen im europäischen Ford-Geschäft. Der Brite, der im Frühjahr zum Europa-Chef ernannt worden war, um die kriselnde Entwicklung zu drehen, ist seit Monatsanfang nun auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Ford-Werke GmbH in Köln und damit der größten Ford-Einheit im Europa-Verbund. Davon unberührt bleibt Hans-Jörg Klein Deutschlandchef von Ford.

In seiner neuen Funktion löst er Steven Armstrong ab, der auch als Europa-Chef sein Vorgänger war. Armstrong, der dem Aufsichtsrat der Ford-Werke GmbH seit Juli 2017 angehörte, wechselt nach China. Dort wird er Chef des Gemeinschaftsunternehmens Changan Ford.

Rowley verantwortete bisher schon nicht nur das operative Geschäft von Ford in Europa, sondern auch die Umsetzung der europäischen Transformationsstrategie. Der gebürtige Engländer war zuvor in leitender Funktion für Ford in Nordamerika tätig und bereits in dieser Position verantwortlich für die Neu-Orientierung des Autobauers. Der 52-Jährige ist seit 1990 für den Ford-Konzern aktiv, unter anderem in England, Australien und den USA.

Armstrong war im September 2016 zur Ford Europe gestoßen, zunächst als Chief Operating Officer. Zuvor hatte er die Ford-Geschäfte in Südamerika geleitet. Knapp ein Jahr später hatte er als „Chairman“ von Ford Europa die volle Verantwortung für das Europa-Geschäft übernommen.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«