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Subaru: Amenda übergibt an Vorgänger Dannath

Autor: Christoph Seyerlein

Nach zwei Jahren an der Spitze von Subaru Deutschland übernimmt Christian Amenda eine neue Aufgabe innerhalb der Emil-Frey-Gruppe. Auf seinen bei Subaru bestens bekannten Nachfolger Volker Dannath wartet in Friedberg die eine oder andere Herausforderung.

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Volker Dannath (li.) kehrt zu Subaru Deutschland zurück und übernimmt die Rolle des Geschäftsführers von Christian Amenda (re.).
Volker Dannath (li.) kehrt zu Subaru Deutschland zurück und übernimmt die Rolle des Geschäftsführers von Christian Amenda (re.).
(Bild: Subaru Deutschland)

Bei Subaru Deutschland gibt es einen Wechsel an der Spitze. Der bisherige Geschäftsführer Christian Amenda wird nach zwei Jahren im Amt zum 1. Februar 2019 die Ersatzteilsparte der Emil-Frey-Gruppe, die EFA Autoteilewelt GmbH, leiten, wie das Unternehmen mitteilte. Amendas Nachfolger bei Subaru ist auch zugleich sein Vorgänger: Mit Volker Dannath kehrt ein dem Subaru-Handel bestens bekanntes Gesicht nach Friedberg zurück.

Mit jener Besetzung will der Importeur „einen schnellen und reibungslosen Übergang an der Spitze von Subaru Deutschland“ sicherstellen. Dannath war bereits von 2011 bis Anfang 2017 Geschäftsführer beim Importeur. Zuletzt verantwortete er das Einzelhandelsgeschäft von Emil Frey Deutschland in Stuttgart.

Wolfgang Kopplin, der seit Mitte des vergangenen Jahres Länderverantwortlicher für Deutschland in der Geschäftsführung der Emil-Frey-Gruppe ist, teilte mit: „Das After-Sales-Geschäft und der Logistik-Bereich sind für die gesamte Emil-Frey-Gruppe von enormer Bedeutung und wir sind sehr froh, dass wir mit Christian Amenda einen echten Experten mit fundiertem Fachwissen über das Teilegeschäft und die kritischen Logistikabläufe für diese anspruchsvolle Aufgabe aus den eigenen Reihen gewinnen konnten.“ Für Volker Dannath gelte es jetzt, sicherzustellen, dass Subaru in Deutschland „eine tragende Säule des Erfolgs“ der Emil-Frey-Gruppe bleibe.

Christian Amenda hat sich in seiner Zeit bei Subaru Deutschland stets dafür ausgesprochen, das Vertriebsgeschäft möglichst frei von Tageszulassungen zu betreiben. Zu seinen größten Aufgaben gehörte es, die Abkehr der Marke vom Diesel-Antrieb zu meistern. Trotz jener Entscheidung lag das Fabrikat bei den Neuzulassungen 2018 hierzulande mit 7.285 Einheiten nur knapp unter dem Wert von 2017 (-2,1 %).

Mehrere Herausforderungen für Dannath

Amenda hatte sich zudem beim Hersteller dafür stark gemacht, dass möglichst bald auch in Europa Subaru-Modelle mit alternativen Antrieben verfügbar werden. Stand jetzt wird es mit dem neuen Forester in diesem Jahr so weit sein: Voraussichtlich wird das Modell hierzulande auch mit einem Mild-Hybrid-System auf den Markt kommen.

Für Dannath wird es darüber hinaus darum gehen, dem Subaru-Handel allgemein eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen. Der Vorsitzende des Subaru-Händlerbeirats, Thomas Knauber, hatte zuletzt kritisiert, dass weiter kein echtes Volumenmodell von Subaru in Sicht sei. Auch beim Thema Digitalisierung der Prozesse gibt es noch viel zu tun.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«