Subaru Forester muss neue Kunden überzeugen

Autor / Redakteur: Wolfgang Michel / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Am 23. März kommt die vierte Generation des Forester zu den deutschen Subaru-Händlern. Mit dem wichtigsten Modell der Marke will der Importeur neue und jüngere Kunden erreichen.

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Subaru will mit der vierten Generation des Forester Neukunden ansprechen und die Stammklientel halten.
Subaru will mit der vierten Generation des Forester Neukunden ansprechen und die Stammklientel halten.
(Foto: Subaru)

Er ist das wichtigste Modell der kleinen japanischen Allradmarke Subaru. Entsprechend erwartungsvoll stellte Subaru-Geschäftsführer Volker Dannath die vierte Generation des Forester in Hamburg der Presse vor. „Der Forester ist nicht nur das zulassungsstärkste Modell in unserer Palette. Er ist das Fahrzeug, das die Tradition und die Stärken der Marke Subaru am deutlichsten in sich vereint“, sagte er. An den neuen Forester hat nicht nur der Deutschlandchef hohe Erwartungen. Das gilt ebenso für die Subaru-Händler. Schließlich muss der neue Forester nicht nur Bestandskunden, sondern vor allem neue Kundenzielgruppen überzeugen.

„Wir sind stolz, so viele Jäger und Förster als treue Kunden zu haben. Diese Kunden pflegen wir weiterhin. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass der neue Forester auch junge Familienväter anspricht, die Spaß auf der Straße und im Gelände haben wollen“, sagte Dannath. Der neue Forester habe das Potenzial, gerade bei jungen Familien erfolgreich zu werden. Dafür sprächen die fünf Sterne im Euro NCAP-Test, der permanente Allradantrieb sowie zahlreiche andere Ausstattungsdetails.

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Punkten kann das Modell sicher auch durch die verlängerte Garantie. Subaru Deutschland bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres eine Fünfjahres-Vollgarantie für alle Neuwagen an. Die Garantie gilt bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Diese Maßnahme soll nicht nur die Verkaufspreise stabilisieren, sie soll auch das Problem der Grauimporte einschränken. Denn fünf Jahre Garantie gibt es ausschließlich auf Neuwagen von Subaru Deutschland.

Neue Abteilung fürs Flottengeschäft

Neben den jungen Familien sollen künftig mehr Flottenkunden mit einem Subaru fahren. Zu Beginn des Jahres hat der Importeur dafür eine neue Abteilung eingerichtet. Die dortigen Mitarbeiter sollen den Händlern helfen, Flottenkunden zu gewinnen. „Sicher wird dies zunächst für uns keine signifikanten Zuwächse ausmachen. Langfristig erhoffen wir uns davon aber eine deutlich stärkere Rolle bei den gewerblichen Zulassungen“; sagt Dannath.

Gefragt zu den Verkaufszielen sagte der Deutschland-Geschäftsführer: „Ein Ausblick auf das Gesamtjahr 2013 fällt derzeit nicht nur uns sehr schwer. Wir wollen aber vom neuen Forester in diesem Jahr mindestens so viele Einheiten wie von dessen Vorgänger 2012 verkaufen.“ Im vergangenen Jahr verbuchte Subaru Deutschland 9.457 Neuzulassungen. Mit 5.004 Einheiten (52,9 Prozent) war der Forester daran mehrheitlich beteiligt. Die Zahl zeigt, wie wichtig diese Modellreihe für Importeur und Händler ist. Im Wettbewerb behaupten muss sich der neue Forester vor allem gegen Ford Kuga, Honda CRV, Mitsubishi Outlander und Toyta RAV4.

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