Subaru: Kunden fordern Leistung

Autor: Martin Achter

Käufer der japanischen Allradmarke stellen hohe Anforderungen an ihre Fahrzeuge. Das Beispiel zweier Subaru-Fahrer zeigt, warum Kunden dem Fabrikat oft treu bleiben.

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(Foto: Achter)

Zuverlässige Leistung und Wirtschaftlichkeit sind für Franz Erdely alles, was zählt. Zumindest was sein Arbeitsinstrument angeht. In seinem Fall ist das ein Subaru Forester. Der 59-Jährige ist Taxifahrer in der Region Berchtesgaden. Tag für Tag macht er rund 20 Kundenfahrten in dem stark durch Tourismus geprägten Alpenrandgebiet. Aufs Jahr betrachtet, kommen dabei rund 70.000 Kilometer zusammen. Da braucht er ein Fahrzeug, das ihn nicht im Stich lässt. Erdely arbeitet jetzt seit 33 Jahren als selbstständiger Taxifahrer. Da hat er schon einige Marken ausprobiert. Am Ende ist er bei Subaru geblieben.

„Wir haben hier teilweise Strecken mit 24 Prozent Gefälle“, erzählt Erdely. Im Sommer ist das kein Problem. Aber wehe, wenn der Winter kommt. Dann kann es durch Schnee und Eis schnell rutschig werden. Und Erdely muss Fahrgäste nicht nur zu Zielen auf ebener Strecke bringen, sondern auch Berghänge sicher hinauf- und wieder herunterfahren.

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Bevor er 2009 auf Subaru umstieg, zog er im Winter ständig Schneeketten auf und montierte sie wieder ab, wenn er sie nicht mehr brauchte, berichtet Erdely. Jedes Jahr war ein neuer Satz fällig. Das änderte sich mit dem Wechsel zu Subaru und seinen Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb. Nach der ersten Wintersaison mit seinem Forester verkaufte Erdely die Schneeketten an einen Kollegen.

Bis er in den Ruhestand wechselt, wird sich Erdely sicher noch ein weiteres Fahrzeug kaufen müssen. Und dieses wird voraussichtlich wieder ein Subaru werden. „Ich bin auf alle Fälle ein Wiederkäufer“, sagt Erdely. Für sein Geld bekomme er bei der japanischen Marke ein Komplettpaket mit Vollausstattung, für das er bei anderen Marken deutlich mehr zahlen müsste.

Ähnlich überzeugt ist Josef Berthold, der in der gleichen Region beheimatet ist. Berthold arbeitete von 1992 an bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung. Seit dieser Zeit ist er auch ununterbrochen Subaru-Kunde.

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Zehn oder mehr Fahrzeuge der Marke hat er seitdem für sich und seine Frau gekauft, zur beruflichen und privaten Nutzung. Er selbst fährt einen Outback aus dem Baujahr 2004 und 344.000 Kilometern auf dem Zähler, an dem man lange nach Rostspuren suchen muss. Seine Frau fährt einen jüngeren Forester.

„Ohne Allradantrieb wäre ich in meinem Beruf aufgeschmissen gewesen“, sagt Berthold. Jahr für Jahr fuhr er bis zur Pensionierung um die 40.000 Kilometer. Oft war er dabei auch auf anspruchsvollem Terrain unterwegs. „Die Autos haben mich nie im Stich gelassen“, sagt der Oberbayer. Die Fahrzeuge seien für den Einsatz im Gelände gemacht. „Warum sollte ich also ein anderes Auto kaufen?“ Franz Erdely und Josef Berthold sind Kunden im Autohaus Stockklausner in Berchtesgaden.

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 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«