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Suzuki-Händlerverband bittet zu Regionalkonferenzen

| Autor: Andreas Grimm

Zwischen Herstellern und Händlern gibt es immer wieder Reibungspunkte. Wo die Suzuki-Betriebe der Schuh am meisten drückt, hat der Händlerverband in drei Regionalkonferenzen nun abgefragt.

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(Bild: Sven Prawitz)

Die allgemeinen Umwälzungen in der Branche und die konkreten Anliegen im Suzuki-Netz stehen derzeit auf der Agenda des Vorstands des Suzuki-Händlerverbands ganz oben. Um eine genaue Kenntnis der Stimmung ihrer Mitglieder und der speziellen Probleme zu erhalten, hat die Verbandsführung drei Händlerveranstaltungen quer durch Deutschland organisiert.

Die Erkenntnisse fließen in die Arbeit des Verbands ein, der unter anderem in Fragen der WLTP-Umstellung oder Probleme mit Modelle wie dem Ignis (Verfügbarkeit) oder dem Swift (stotternder Verkauf) bereits in Gesprächen mit dem Importeur steht. . „Um ‚Dealers Voice‘ zu hören, sind die Vertreter des Händlerverbandes nach München, Berlin und Frankfurt gereist“, heißt es in einem Schreiben des Verbands.

Auf Dialogreise mit den Mitgliedern: Die Führung des Suzuki-Händlerverbands mit (v.li.) Ralph Müller, Mirko Janovich, Sascha Spindler und Christian Strasser. Es fehlt auf dem Bild Petra Morhard-Mayer.
Auf Dialogreise mit den Mitgliedern: Die Führung des Suzuki-Händlerverbands mit (v.li.) Ralph Müller, Mirko Janovich, Sascha Spindler und Christian Strasser. Es fehlt auf dem Bild Petra Morhard-Mayer.
(Bild: Suzuki-Händlerverband)

Entstanden ist eine „Baustellenliste“, die der Händlerverband dann mit der neuen japanischen Geschäftsführung um Seiichi Maruyama und dem deutschen Management um Thomas Wysocki besprochen haben. Einige Punkte wurden dann im Nachgang noch einmal via Telefonkonferenzen detaillierter ausgearbeitet.

Neben den Fragen an den Importeur verdeutlichten die regionalen Händlerkonferenzen zugleich, dass die Suzuki-Partner „hinter ihrer Marke stehen und mit Zuversicht in die Zukunft blicken“, fasst der Verband die Stimmung im Netz zusammen. Die Zuversicht speist sich dabei unter anderem aus dem Suzuki Jimny, dessen Neuauflage in den Startlöchern steht und früheren Angaben zufolge Anfang 2019 in Deutschland verfügbar sein wird.

Sein Marktstart wird aus Sicht des Verbands „eine neue Ära für die Marke einleiten“. Entsprechend befindet sich das im Herbst neu gewählte Team um den Präsidenten Mirko Janovich weiter in Gesprächen mit dem Importeur zur Ausgestaltung der Zukunft, um die Suzuki-Familie im Markt zu stärken. Den Fragen auf den Regionalkonferenzen stellten sich neben Janovich auch die Vorstände Ralph Müller, Christian Strasser und Petra Morhard-Mayer sowie Geschäftsführer Sascha Spindler.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«