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Tesla-Taskforce nimmt Arbeit auf

| Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Tesla-Autos „made in Brandenburg“ sollen bald Realität sein, doch das Projekt zum Bau der neuen Großfabrik ist ambitioniert. Eine Taskforce soll mögliche Probleme aus dem Weg räumen und den Baustart im ersten Halbjahr 2020 ermöglichen.

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Das Tesla Model Y von soll ab 2021 in Grünheide gefertigt werden.
Das Tesla Model Y von soll ab 2021 in Grünheide gefertigt werden.
(Bild: Tesla)

Die Taskforce der Brandenburger Landesregierung für den geplanten Bau einer Großfabrik des amerikanischen E-Autobauers Tesla in Grünheide bei Berlin hat am Freitag ihre Arbeit aufgenommen. Den Angaben der Staatskanzlei zufolge soll der Bau im ersten Halbjahr 2020 beginnen, bislang war das erste Quartal im Gespräch gewesen.

Nach Informationen der „Deutschen Presse-Agentur“ arbeiten in dem Gremium neben Vertretern von Tesla und dem Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) Ressortchefs von Ministerien sowie Beteiligte aus der Kommune und dem Landkreis mit.

Tesla will einstellige Milliardensumme investieren

Die Vertreter von Tesla stellten in der Beratung am Freitag ihre Planung vor: Nach Angaben der Staatskanzlei will der Hersteller eine einstellige Milliardensumme investieren. Das Unternehmen könne – wie andere auch – Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen, wird betont. Die Antragsunterlagen würden derzeit vorbereitet, anschließend solle der Zeitplan abgestimmt werden, hieß es.

„Die heutigen Gespräche haben gezeigt: Alle ziehen an einem Strang“, betonte Ministerpräsident Woidke nach dem ersten Treffen. Es sei klarer gemeinsamer Wille, dass das Projekt nicht nur gelinge, sondern auch schnell an den Start gehen könne.

Taskforce soll einmal im Monat tagen

Mindestens einmal im Monat wollen die Teilnehmer der neu gebildeten Taskforce tagen. Zudem sollen Arbeitsgruppen zu speziellen Themen eingerichtet werden – etwa zu den Bereichen Genehmigungen, Infrastruktur oder Fachkräfte. Mit kommunalen und regionalen Behörden solle es engen Austausch geben.

Ab 2021 soll dann das Tesla-Model Y in Grünheide gefertigt werden. Erst jüngst war überraschend bekannt geworden, dass eine Fabrik des Unternehmens nach Brandenburg kommen soll – Unternehmenschef Elon Musk spricht von einer sogenannten Gigafactory.

Für die Fabrik ist ein etwa 300 Hektar großes Areal vorgesehen, für das ein rechtsgültiger Bebauungsplan vorliege. Dies könne weitere Verfahren inhaltlich und zeitlich vereinfachen, hieß es. Für das immissionsschutzrechtliche Verfahren müsse Tesla prüffähige Unterlagen beim zuständigen Landesamt für Umwelt einreichen.

Cybertruck wurde bereits 187.000 Mal bestellt

In den USA stellte Tesla-Chef Elon Musk unterdessen eine weitere Neuerung vor: Mit einem futuristisch aussehenden Elektro-Pick-up will Tesla ins Kerngeschäft amerikanischer Autoriesen vorpreschen. Für Aufsehen sorgte neben dem ungewöhnlichen Design auch eine Panne bei der Präsentation: Das „Tesla-Panzerglas“ zeigte ein Netz aus Rissen als Designchef Franz von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf.

Trotz Panne hat Tesla bereits wenige Tage nach der Vorstellung 187.000 Bestellungen für seinen futuristisch anmutenden Elektro-Pickup erhalten. Das teilte Musk am Sonntag auf Twitter mit.

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