Digitalisierung
Tölke & Fischer schneidert KI-Tools selbst
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Eine ganze Reihe von Dienstleistern bietet Händlern und Werkstätten Services auf Basis künstlicher Intelligenz (KI). Tölke & Fischer setzt jedoch auf eigene Tools. Zwei sind bei den Krefeldern im Einsatz und unterstützen den Vertrieb – ein drittes wird breiter aufgesetzt.
Rund um Weihnachten und den Übergang zum neuen Jahr haben auch in der Automobilwirtschaft viele Entscheider oft etwas mehr Luft, um sich Gedanken über die Weiterentwicklung des eigenen Geschäfts zu machen. In dieser Zeit zwischen den Jahren 2024 und 2025 stellte sich Christian Rauen, Marketingleiter bei Tölke & Fischer in Krefeld (u. a. VW, Audi, Seat/Cupra, Skoda, Ford, Volvo, Kia), die Frage, wie die Gruppe ihr Geschäft mit KI-Unterstützung voranbringen könnte. Das Ergebnis dieser Überlegung sind verschiedene Tools, die der Händler bereits einsetzt. Tölke & Fischer hat diese zusammen mit eigens beauftragten Agenturen entwickelt. Die ersten Tools sind im Fahrzeugvertrieb angesiedelt – weitere betreffen die Gruppe insgesamt und auch das Werkstattgeschäft.
Wenn Marketingleiter Rauen die Aktivitäten des Handels im Feld der KI bewertet, ist er durchaus selbstkritisch – und wirbt zugleich für die Chancen der Technologie. „Dass unsere Branche eher traditionell unterwegs ist, ist bekannt – wir öffnen uns neuen Themen vielleicht zu langsam“, sagt der Marketingleiter. Nach einigen Überlegungen habe er im vergangenen Jahr aber den möglichen Nutzen für das Unternehmen erkannt. Damit wandelte sich die Sichtweise ein Stück weit: „Wir haben uns entschieden, nicht gegen die KI-Technologie zu arbeiten, sondern damit.“ Und dies war für Tölke & Fischer der Startschuss für eigene Entwicklungsarbeit in dem Sektor, zusammen mit den Agenturen Klammerauf und Digital Mavericks.
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