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Tunap: Reinigung verkokter Ventile ohne Zylinderkopfdemontage

| Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Leistungsverlust und unklare Fehlerspeichereinträge? Verschmutzte Ventile können schuld sein. Bisher war eine größere Reparatur unvermeidlich.

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Das Starterset zur Ventilreinigung wird in einem Aufbewahrungskoffer geliefert.
Das Starterset zur Ventilreinigung wird in einem Aufbewahrungskoffer geliefert.
(Foto: Tunap)

Tunap hat eine Alternative zur herkömmlichen Zylinderkopf-Reparatur entwickelt. Der Werkstattprofi demontiert nicht mehr den ganzen Zylinderkopf, sondern nur die Ansaugbrücke. Die Reparatur mit dem neuen System soll bis zu 70 Prozent schneller erledigt sein. Die Reinigung ist bei Vierzylindermotoren in etwa 30 Minuten durchführbar, verspricht der Wolfratshausener Chemiespezialist. Die Reinigung erfolgt durch Abstrahlen der geschlossenen Ventile. Hierfür hat der Anbieter eine neue Strahlpistole entwickeln lassen. Die Strahlrohre sind schwenkbar, so erreicht der Anwender mit unterschiedlich geformten Strahlrohren auch verwinkelte Ansaugkanäle.

Die Oberflächen bleiben intakt

Das eingesetzte Granulat ist laut Hersteller nicht abrasiv, die Reinigungswirkung entsteht durch das Zerspringen der Granulatkörner beim Auftreffen auf die Verkrustungen. Während der Reinigung saugt der Anwender den entstehenden Staub einfach ab, eventuelle Reste in den Ansaug- oder Auslasskanälen entfernt er mit der beiliegenden Neutralisationslösung.

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Eine Gesundheitsgefährdung für den Anwender besteht laut Tunap nicht, da das kennzeichnungsfreie Granulat keine Allergene enthält. Das Start-Set mit Material für drei Anwendungen kostet 719 Euro.

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