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Umfrage: Das nervt junge Autokäufer am meisten

Autor / Redakteur: sp-x / Yvonne Simon

Autokäufer unter 30 würden ihren Neuwagen gerne online kaufen. Und auch auf umständliche Preisverhandlungen mit dem Händler verzichten.

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Junge Kunden werden einer Studie zufolge vom klassischen Autohaus kaum mehr angesprochen.
Junge Kunden werden einer Studie zufolge vom klassischen Autohaus kaum mehr angesprochen.
(Bild: Promotor)

Junge Kunden sind vom klassischen Autokauf genervt. Rund jeder vierte Unter-30-Jährige stört sich an umständlichen Preisverhandlungen beim Autohändler, 15 Prozent beklagen die Unmöglichkeit von Online-Käufen und 14 Prozent halten die angebotenen Finanzierungsoptionen für zu kompliziert, wie aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture unter Endkunden in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und in Frankreich hervorgeht. Kritik gibt es auch am langsamen Lieferprozess und geringen verfügbaren Konfigurationsmöglichkeiten des Wunschfahrzeugs – beide Punkte nennen jeweils rund 10 Prozent der Befragten.

Glaubt man der Studie, könnte der stationäre Autohandel in Zukunft Probleme bekommen. So sind 48 Prozent der Befragten daran interessiert, ihr nächstes Auto online zu kaufen. Und das zu 43 Prozent am liebsten direkt beim Hersteller. 35 Prozent würden einen unabhängigen Händler vorziehen. Bislang ist der Online-Direktvertrieb von Neuwagen – sei es über Händler oder den Hersteller – noch die Ausnahme. Experten rechnen für die kommenden Jahre jedoch mit einem Boom neuer Vertriebsmodelle.

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