Unternehmerinnenkongress: Kür in Wien

Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« hat in Wien die Auszeichnungen Women‘s Award und Junior Award vergeben. Beide Preisträger zeichnen sich durch ihre Durchsetzungsfähigkeit aus.

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Die Unternehmerin des Jahres Sabine Fremerey, Autohaus Müller, und der Junior des Jahres Marcel Seyer, AS Automobile Seyer, nach der Preisverleihung.
Die Unternehmerin des Jahres Sabine Fremerey, Autohaus Müller, und der Junior des Jahres Marcel Seyer, AS Automobile Seyer, nach der Preisverleihung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im arktischen Zehnkampf kann Sabine Fremerey so schnell keiner was vormachen: Die VW-/Audi-Händlerin aus Hüttenberg gewann in diesem Jahr souverän die 10. Fulda Challenge am Yukon im Norden Kanadas. Disziplinen wie Motorschlittenfahren, Schneeschuhlauf oder Car Pulling bei minus 30 Grad scheinen ihr zu liegen. Genauso wie die Unternehmensleitung: Für diese Disziplin erhielt Sabine Fremerey beim 20. Unternehmerinnenkongress den Women’s Award als erfolgreichste Kfz-Unternehmerin des Jahres.

Ein Jahr im Goldrausch? „Was ich heute tun kann, das realisiere ich auch.“ Sabine Fremerey, Geschäftsführerin des VW- und Audi-Autohauses Müller, zaudert nicht, sie packt an. Sie zweifelt nicht, sondern ist voller Selbstvertrauen.

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Die 100 Gäste der feierlichen Abendveranstaltung im Naturhistorischen Museum in Wien freuten sich mit der sympathischen Gewinnerin der renommierten Auszeichnung, die die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« alljährlich zusammen mit der Shell AG vergibt.

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Wien war in diesem Jahr Schauplatz des 20. Unternehmerinnenkongresses des Kfz-Gewerbes. Zum Jubiläum durfte es etwas Besonderes sein – das galt sowohl für das Tagungsprogramm als auch für die Preisträger beim Women‘s und beim Junior Award, der Auszeichnung für Nachwuchskräfte in der Automobilbranche, die »kfz-betrieb« zusammen mit der Santander Consumer Bank vergibt.

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Ins kalte Wasser

Der Junior des Jahres ist Marcel Seyer, Geschäftsführer des Nissan-Partners AS Automobile Seyer in Essen. Für den jungen Unternehmenslenker sah zunächst alles nach einer geregelten Firmenübergabe aus: Er arbeitete sich nach einer soliden akademischen Ausbildung in das elterliche Unternehmen ein, lernte alle Abteilungen kennen – und war von einem Tag auf den anderen vollkommen auf sich gestellt, als sein Vater nach dem Urlaub einfach nicht mehr in die Firma zurückkam. Plötzlich Chef! So schnell kann das gehen.

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