Van-Mossel-Gruppe
„In Deutschland wollen wir in mehreren Regionen Fuß fassen“
Anbieter zum Thema
Die Übernahme von Hugo Pfohe in Hamburg war nur der erste Schritt: Van-Mossel-CFO Jurrie Scholtens erläutert im Interview die strategischen Pläne und Philip Pfohe erklärt, warum er sich für einen ausländischen Investor entschieden hat.
Redaktion: Herr Scholtens, die niederländische Autohausgruppe Van Mossel betreibt über 400 Betriebsstätten, verkauft über 150.000 Neu- und Gebrauchtwagen jährlich und erwirtschaftet mit gut 6.000 Mitarbeitern über 5 Milliarden Euro Umsatz. Können Sie die Unternehmensstrategie der Autohausgruppe erläutern?
Jurrie Scholtens: Unsere Unternehmensstrategie fußt auf drei zentralen Säulen: Dem klassischen Autohandel samt umfangreicher Service- und Finanzdienstleistungen, dem Karosseriegeschäft und dem Leasing. Gerade letzteres Standbein ist bei uns sehr stark, was ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Branche darstellt. Wir verstehen uns als One-Stop-Shop und sind bestrebt, die Kunden möglichst lang in unserer Wertschöpfungskette zu behalten. In den Beneluxländern setzen wir dabei auf ein flächendeckendes Händlernetz und paaren das – in einem etwas größeren regionalen Radius – mit Karosseriefachbetrieben und eigenen Leasinggesellschaften.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen