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Ventilfederbruch: Rückruf für Subaru und Toyota

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Beide Hersteller rufen in Summe weltweit über 330.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Betroffen sind Modelle mit einem Zweiliter-Ottomotor, der während der Fahrt absterben könnte.

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Unter anderem ist der Subaru XV vom Rückruf betroffen.
Unter anderem ist der Subaru XV vom Rückruf betroffen.
(Bild: Jens Scheiner/»Automobil Industrie«)

Subaru ruft weltweit über 250.000 Fahrzeuge mit Zweiliter-Ottomotor zurück. Im Aggregat der Baureihen Legacy, Forester, Impreza, XV und BRZ kann eine Ventilfeder brechen, wodurch der Motor schlimmstenfalls während der Fahrt absterben und nicht mehr gestartet werden könnte. Details zu dem Rückruf liegen bislang allerdings nur von Toyota vor, dessen Modell GT86 baugleich zum BRZ ist und damit ebenfalls betroffen ist.

Demnach kann die Ermüdungsfestigkeit aufgrund von Mikro-Fremdkörpern im Federmaterial beeinträchtigt sein. Der anstehende Austausch der Bauteile ist langwierig. Aktion „18SMD-105“ sieht einen bis zu zehnstündigen Werkstattaufenthalt vor. Die zu reparierenden Sportwagen liefen zwischen 9. April 2012 und 24. Mai 2013 vom Band. In diesem zeitlichen Rahmen dürften sich also auch die Subaru-Modelle bewegen. Je nach Baureihe geht es nach unseren Informationen um unterschiedliche Modelljahre zwischen 2012 und 2014.

Über das Toyota-Netz werden weltweit 80.000 Einheiten des GT86 abgearbeitet. Davon sind 13.000 in Europa und 3.800 in Deutschland registriert. Die Aktion startet „voraussichtlich Anfang 2019“, wie ein Sprecher der Marke auf Anfrage sagte. Die Subaru-Sprecherin konnte noch kein Datum nennen: „Diese vorbeugende Rückrufmaßnahme kann erst begonnen werden, wenn die zur Durchführung notwendigen Ersatzteile und Werkzeuge in Deutschland verfügbar sind. Da dies derzeit noch nicht der Fall ist, steht ein Starttermin für die Aktion noch nicht fest.“

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist