Suchen

Volvo bildet weiter Serviceberater aus

| Autor: Jan Rosenow

Mit dem „Personal Service“ hat Volvo ein eigenes Konzept entwickelt, bei dem die Mechatroniker auch den Kundenkontakt übernehmen. Ganz ohne Serviceberater geht es aber doch nicht.

Firmen zum Thema

Volvo hat für die komplett überarbeiteten Ausbildungsgänge zwei Zertifikate erhalten.
Volvo hat für die komplett überarbeiteten Ausbildungsgänge zwei Zertifikate erhalten.
(Bild: Promotor)

Der schwedische Automobilhersteller Volvo hält weiter am Berufsbild des Serviceberaters fest. Das ist insofern erwähnenswert, als die Schweden seit 2017 das Konzept „Volvo Personal Service“ im Handel ausrollen. Dabei arbeiten die Mechatroniker nicht mehr allein, sondern in Teams an einem Auto und übernehmen zusätzlich administrative Aufgaben und den Kundenkontakt.

Ansprechpartner und Betreuer des Kunden ist der „Persönliche Servicetechniker“. Er koordiniert den gesamten Reparaturprozess und steht dem Kunden für Rückfragen zur Verfügung. Von der Einführung des PST verspricht sich Volvo, die Zahl der Schnittstellen in der Kommunikation zwischen Kunde und Werkstatt zu verringern.

Doch bislang nutzen nur etwa 75 der rund 250 Volvo-Partner den Personal Service. Der Serviceberater bleibt dem Netz also erhalten. Nun haben die Trainingsverantwortlichen bei Volvo die Ausbildungsgänge zum/r Geprüften Automobil-Serviceberater/in und Automobil Teile- und Zubehörverkäufer/in komplett überarbeitet und erneut zertifiziert.

Die für die Zertifizierung verantwortliche Gütegemeinschaft Service lobte, dass die Basisausbildung für alle Kundenkontaktfunktionen im Autohaus funktionsübergreifend stattfindet. So lassen sich Synergien finden. Mit hohem Anspruch an Vernetzung und Praxisorientierung legen die Trainingsverantwortlichen nach Ansicht der Vertreter der Gütegemeinschaft den Grundstein für eine fundierte Kompetenzentwicklung im Autohaus.

(ID:45736103)

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group