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Volvo-Händler: Viele Fragen zum Bankenwechsel

| Redakteur: Vera Scheid

Partnerverband und Importeur verhandeln derzeit über eine fairere Herleitung der Jahreszielvereinbarungen 2012. Auch der bevorstehende Bankenwechsel bereitet den Händlern Kopfzerbrechen.

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Das neue Bonussystem und die Jahreszielvereinbarungen (JVZ) 2012 standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Verbands der Volvo-Pkw-Vertragspartner Deutschland, die am Samstag in Regensburg stattfand. Zum bevorsteheden Bankenwechsels hatten die teilnehmenden Händler viele Fragen an den Importeur und die beteiligten Geldinstitute. Die turnusmäßigen Wahlen ergaben nur wenige Änderungen in der Vorstandschaft. Heinz Preiß bleibt Vorsitzender des Volvo-Händlerverbandes.

„Eine unserer zentralen Aufgaben in diesem Jahr war es, mit fundierten Verbesserungsvorschlägen eine fairere Herleitung der JVZ 2012 für den Handel zu erreichen, und das ist uns auch gelungen“, beschrieb Michael Hedtke, Sprecher Arbeitskreis Vertrieb/Marketing, die Ausgangslage der Gespräche mit dem Importeur bezüglich der Bonusbedingungen. Der dem Arbeitskreis vorgelegte Entwurf zum Pkw-Bonus 2012 berge hingegen noch Gesprächsbedarf, erklärte Hedtke weiter. Denn neben den bereits sehr umfangreichen quantitativen und qualitativen Variablen soll nun noch eine dritte hinzugeführt werden – und zwar in Form einer Gebrauchtwagen-Abnahmequote. Hier arbeite der Arbeitskreis bereits an Alternativen und führe die Gespräche mit VCG intensiv weiter.

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Für die JVZ – 2012 will VCG 39.850 Fahrzeuge verkaufen – erarbeitet der Händlerverband derzeit mit dem Importeur und dem ZDK eine transparentere Berechnungsgrundlage. Die neue JVZ fuße unter anderem nicht mehr auf der Sollleistung des Vorjahres, sondern auf den Neuzulassungszahlen der letzten vier Jahre und standortbezogenen Faktoren. Bis Ende November will sich der Händlerverband mit dem Importeur über die neue JVZ nebst Bonusbedingungen einig werden.

Neues System bringt Verbesserungen

Auch Patrick Bendfeld, Abteilung Betriebs- und Volkswirtschaft ZDK, hält das aktuelle Modell der Jahreszielvereinbarungen für nicht mehr tragbar für die Händler. Das neue System stelle eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten dar. „Wie es sich aber im Detail auf einzelne Händler auswirken wird, kann noch nicht abgeschätzt werden, weil wir erst in der kommenden Woche die ersten Berechnungen von VCG erhalten werden“, so Bendfeld.

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