Auch das Motorenangebot kann sich sehen lassen: Die Käufer haben die Wahl zwischen zwei Benzinmotoren mit Direkteinspritzung und drei Common-Rail-Turbodiesel. Ergänzt werden soll das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt durch einen Fünfzylinder-Turbobenziner. Alle Motoren sind mit einem Start-Stopp-System und einer intelligenten Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet.
Das effizienteste Modell der Baureihe ist der Vierzylinder Volvo V40 D2 mit 1,6 Liter Hubraum und einer Leistung von 84 kW/115 PS. Er ist ab 24.980 Euro erhältlich und verbraucht im kombinierten Modus 3,6 Liter auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Wert von lediglich 94 g/km. Bei Testfahrten auf sehr hügeligen Landstraßen in Norditalien lag der tatsächliche Verbrauch bei 6,4 Litern.Obgleich der kleine Diesel 12,3 Sekunden braucht, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen und die Höchstgeschwindigkeit auf 190 km/h limitiert ist, kommt der Motor selbst bei steilen Anstiegen nicht ins Straucheln.
Wer gerne sportlich unterwegs ist, sollte aber lieber zum Volvo V40 D4 greifen, der sowohl mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe auch auch mit einer Sechsgang-Automatik erhältlich ist: Mit 2,0 Liter Hubraum leistet er 130 kW/177 PS und bringt es auf ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h. Dennoch begnügt sich der Antrieb mit 4,3 Litern auf 100 Kilometer.
Die gleichen Verbrauchswerte weist übrigens auch der dritte Turbodiesel im Bunde auf: der V40 D3, der 110 kW/150 PS leistet.
Bernhard Bauer geht davon aus, dass sich jeder zweite Käufer für den V 40 D2 entscheiden wird. Dem V 40 D 3 traut er einen Anteil von 30 Prozent zu.
Die beiden Vierzylinder-Benziner haben 1,6 Liter Hubraum und sind zunächst nur mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. Der Volvo V40 T4 leistet 132 kW/180 PS und verbraucht im kombinierten Modus 5,5 Liter auf 100 Kilometer. Der Motor des Volvo V40 T3 bringt es auf eine Leistung von 110 kW/150 PS und verbraucht im Schnitt 5,4 Liter.
Skandinavisches Design im Interieur
Das gewohnt hochwertig anmutende Interieur hält wenig Überraschungen bereit: Volvo setzt auch im V 40 auf ein klassisch skandinavisches Design. Neu, aber leider nicht in der Basisausstattung enthalten, ist die digitale 8-Zoll-TFT-Instrumentenanzeige im Blickfeld des Fahrers. Der Clou: Je nach Fahrmodus ändern sich das Instrumenten-Layout und die Farbgebung.
Aufgelegt hat Volvo vier Ausstattungslinien, dazu kommen gleich mehrere Style- und Sicherheitspakete. Schon die Basisausstattung bietet neben einem umfangreichen Sicherheitspaket viele Komfortfunktionen: Unter anderem eine Klimaautomatik mit Single-Temperaturregelung, ein Audiosystem, ein Start-Stopp-System, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel sowie einen Dachspoiler.
Dennoch entscheiden sich die meisten Käufer erfahrungsgemäß für eine höhere Ausstattungsvariante. Der Volvo-Deutschland-Geschäftsführer rechnet damit, dass sich 28 Prozent für die Kinetic-Ausstattung entscheiden werden, 35 Prozent für die höhere Momentum-Ausstattung und stolze 27 Prozent für die Top-Version Summum.
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