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Vom Förderprogramm De-Minimis profitieren

Autor: Christoph Baeuchle

Das zahlt sich aus: Mit bis zu 33.000 Euro unterstützt der Staat die Umrüstung von schweren Nutzfahrzeugen. Davon können Unternehmen aus dem gewerblichen Güterverkehr und Kfz-Betriebe profitieren.

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Investieren zahlt sich aus: Der Staat unterstützt Unternehmen im gewerblichen Güterverkehr.
Investieren zahlt sich aus: Der Staat unterstützt Unternehmen im gewerblichen Güterverkehr.
(Bild: MAN Truck & Bus AG)

Das Förderprogramm De-Minimis geht in eine neue Runde: Vom 7. Januar bis zum 30. September 2019 können Unternehmen aus dem Güterkraftverkehr mit schweren Nutzfahrzeugen Anträge stellen. Die entsprechenden Formulare hält das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bereit.

Im Aufbau gleicht das Programm der Unterstützung aus den Vorjahren. Die Fördergelder können Unternehmen beantragen, die gewerblichen Güterkraftverkehr mit Lkws ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht betreiben.

Um Unterstützung zu erhalten, müssen die Unternehmen bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit oder zum Schutz der Umwelt durchführen und nachweisen. Maßnahmen, die durch Gesetze, Rechtsverordnungen oder Verwaltungsvorschriften verbindlich vorgeschrieben sind, sind nicht förderfähig. Folgende Maßnahmen werden gefördert:

  • fahrzeugbezogene, z.B. der Erwerb von Fahrerassistenz- oder Partikelminderungssystemen;
  • personenbezogene, z.B. Aufwendungen für Sicherheitsausstattung des Fahrers;
  • effizienzbezogene, z.B. der Erwerb von Telematiksystemen

Eine Änderung gibt es für die neue Periode bei den Assistenzsystemen: Die Förderung von Abbiegeassistenzsystemen wird durch ein neues spezielles Programm für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenten abgelöst. Das Bundesamt hat eine Positivliste zusammengestellt, die förderfähige Maßnahmen exemplarisch aufzeigt.

Einzelne Projekte unterstützt der Staat mit bis zu 80 Prozent der Ausgaben. Der entsprechende Betrag hängt von der Zahl der berücksichtigten Fahrzeuge sowie vom Fördersatz ab. Der Fördersatz je schweres Nutzfahrzeug liegt bis zu 2.000 Euro. Dieser Betrag wird mit der Anzahl der zum 1. Dezember 2018 auf das zuwendungsberechtigte Unternehmen als Eigentümer zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge. Der absolute Förderhöchstbetrag beträgt 33.000 Euro.

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