VW-Absatz: Jetzt soll der Umschwung kommen

Auslieferungen im August erneut rückläufig

| Autor: Christoph Seyerlein

Im Gesamtjahr hat VW bislang 3,8 Prozent weniger Neuwagen ausgeliefert als zum gleichen Zeitpunkt 2018.
Im Gesamtjahr hat VW bislang 3,8 Prozent weniger Neuwagen ausgeliefert als zum gleichen Zeitpunkt 2018. (Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Die Marke VW Pkw hat im August ein Absatzminus hinnehmen müssen. Wie der Hersteller am Mittwoch mitteilte, lieferte er im zurückliegenden Monat weltweit 493.800 Neuwagen aus – 3,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch im Gesamtjahr steht nach nun acht Monaten mit 3.981.000 Einheiten ein Rückgang von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum in der Bilanz.

Überraschend kommt das jüngste Minus im August dem Hersteller zufolge nicht. Die Wolfsburger führen dieses vor allem auf den WLTP-Sondereffekt aus dem Vorjahresmonat zurück. Damals hatte VW aufgrund von Schwierigkeiten mit dem neuen Abgas-Prüfverfahren viele Zulassungen vor den Stichtag 1. September gezogen. Dementsprechend brach der Absatz in Europa im August im Vergleich der wichtigsten Märkte auch besonders stark ein – 9,9 Prozent betrug das Minus. Noch eine Spur größer war der Rückgang in Deutschland mit 10,9 Prozent.

Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sagte dazu: „Nach einem WLTP-bedingten Rekordmonat August 2018 überrascht uns das aktuelle Ergebnis in Deutschland und Europa nicht.“ Gleichzeitig versuchte der Manager – wie schon häufiger in den vergangenen Monaten – Optimismus zu verbreiten. „Ab dem kommenden Monat sollte hier der Umschwung kommen“, so Stackmann.

Probleme hatte VW zuletzt aber auch in China. Im August bedeuteten 252.700 Auslieferungen dort ein Minus von 1,6 Prozent. Deutlich besser lief es dagegen in den USA (35.400 Einheiten, +9,8 %) und Brasilien (37.200, +15,4 %).

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