VW ID Roomzz: Elektro-Monolith mit ganz viel Platz

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Das Lenkrad kann sich in Ruhestellung zurückziehen und soll so mehr Platz im Cockpitbereich schaffen. Die vier Sitze können jetzt leicht nach innen geschwenkt werden und schaffen damit eine Lounge-Atmosphäre zum entspannten Talk oder zum Kartenspielen. Da aber zum Erscheinungsjahr des Roomzz das derart computergesteuerte Fahren noch nicht erlaubt sein wird, müssen die Kunden auf diese Feinheiten zunächst verzichten.

Aber immerhin ist ihr Auto wie die anderen ID-Modelle für die Zukunft und ihre Möglichkeiten gerüstet. Und viele Komponenten der Technik können für das teilweise autonome Fahren genutzt werden, das heute schon möglich ist wie Autobahn-Pilot oder automatisches Parken.

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Nicht verzichtet werden muss auf die Vorzüge des elektrischen Antriebs. Je ein Motor pro Achse machen den Roomzz zu einem lupenreinen Allradler, dessen Kraft elektronisch dahin geschickt wird, wo sie gerade gebraucht wird. Zusammen leisten die kompakten Triebwerke 225 kW/306 PS, beziehen ihre Energie aus einem 82 kW/h-Batterie, die im Untergeschoss montiert ist.

Je nach Messmethode kommt der SUV zwischen 450 und 475 Kilometer weit, bis er wieder auf einer Ladeplatte parken muss, die ähnlich wie bei einem Wasserkocher mit Induktion arbeitet. Nach gut einer halben Stunde Aufladen mit 150 kW ist der Akku wieder zu 80 Prozent gefüllt. Natürlich kann man das Auto auch per gewohntem Lade-Stecker wieder „auftanken“.

VW verspricht: „Fortsetzung folgt“

Dank seiner Größe und des daraus resultierenden Platzangebots hat der Roomzz sicher eine Sonderstellung in seiner Familie. Er reiht er sich allerdings in die zweite Welle der Elektroinvasion von Volkswagen ein, Kunden müssen sich also vor der ersten Fahrt ins richtige Autoleben etwas gedulden.

Denn zunächst rollen im nächsten Jahr der kompakte ID Neo und der ID Crozz (einer kleinerer SUV) in die Startposition, 2021 dann der Roomzz. Ein weiteres Jahr später folgen dann die Edel-Limousine ID Vizzion und die kultige Elektroversion eines VW-Busses mit Namen ID Buzz. Und VW verspricht: „Fortsetzung folgt“.

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