Elektromobilität VW ist mit Kundenresonanz auf den E-Bulli zufrieden

Quelle: dpa

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Retro sieht anders aus: Der jüngste Bulli ist voll elektrisch und mit modernster Technik ausgestattet. Wie hoch ist das Interesse an dem neuen Auto?

(Bild: Volkswagen )

Wenige Monate vor der Markteinführung des ID-Buzz, dem Nachfolger des beliebten VW-Bullis, meldet der Autobauer eine ordentliche Nachfrage. Es gebe bisher eine „gute Anzahl an Vorbestellungen“ für den Kleinbus, sagte Unternehmenssprecher Tobias Salzmann am Rande einer Werksführung in Hannover am Donnerstag. Eine genaue Zahl nannte er nicht.

Die Markteinführung in Europa ist für den Herbst geplant, ab Mai war das Fahrzeug bestellbar. Bis Ende dieses Jahres sollen noch rund 15.000 Fahrzeuge verkauft werden.

Hochlauf hat begonnen

Seit dem Beginn der Produktion Ende Mai werden im Werk in Hannover täglich 45 Einheiten fertiggestellt, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Bis Ende des Jahres soll die Produktion auf bis zu 140 neue Fahrzeuge täglich hochgefahren werden. In Zukunft könnten in Hannover so jährlich 130.000 ID-Buzz pro Jahr produziert werden.

Der E-Bus ist der erste Beitrag der leichten Nutzfahrzeuge (VWN) zur neuen ID-Reihe, und er soll mittelfristig eine Art Serienauftakt für autonome Fahrfunktionen machen. Dazu kommen hohe Kundenerwartungen – nicht nur Nostalgiker aus der T1-Epoche dürften genau hinsehen.

Eine Besonderheit bei der Produktion des neonfarbenen Busses ist nach Angaben von Josef Baumert, Produktionsvorstand VWN, der Bau der Karosserie, der mit wenig Personal auskommt: „Wir haben hier Automatisierungsgrade von weit über 90 Prozent“, sagte er.

1.500 Roboter im Einsatz

In der Produktionshalle des VW-Werks zischen und quietschen 1.500 Roboter. Menschen sind in den Gängen am Donnerstag nur wenige zu sehen – dennoch wurden 4.000 Beschäftige speziell auf die Fahrzeugfertigung des ID-Buzz geschult.

Dass das Modell in Hannover gebaut wird, hat Tradition. „Wir fertigen seit 1956 hier am Standort VW-Busse“, erklärte Baumert. Der neue Bus habe aus jeder Bulli-Generation etwas mitbekommen. Höhere Stufen des teilautonomen und vollautonomen Fahrens sind für den Kleinbus aber ebenso vorgesehen.

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