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VW macht den E-Golf günstiger als einen vergleichbaren Benziner

| Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Bislang war ein VW E-Golf teurer als ein entsprechendes Verbrenner-Pendant. Doch jetzt hat der Hersteller das Verhältnis umgekehrt. Ein Grund für jene Strategie liegt auf der Hand.

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Der VW E-Golf dürfte bald im Schatten des ID3 stehen.
Der VW E-Golf dürfte bald im Schatten des ID3 stehen.
(Bild: VW)

Der Marktstart des VW ID3 steht kurz bevor. Der E-Golf hat damit eigentlich seine Schuldigkeit getan. Um ihn zum nahenden Produktionsende potenziellen Kunden noch einmal richtig schmackhaft zu machen, hat VW dessen Preis nun um 4.000 auf 31.900 Euro gesenkt. Zusätzlich können Käufer weiterhin den Umweltbonus beantragen und damit den Nettopreis um weitere 4.000 Euro senken.

Für die damit also weniger als 28.000 Euro bekommt man einen fünftürigen Golf VII mit 100 kW/136 PS starkem E-Motor, Eingang-Automatik sowie einer 35,8-kWh-Batterie, die 232 WLTP-Kilometer Reichweite erlaubt. Die praxisnahe Reichweite gibt VW mit 170 bis 230 Kilometer an. Der 1,6-Tonner kann in unter zehn Sekunden auf Tempo 100 sprinten, maximal sind 150 km/h möglich.

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Zur Ausstattung gehören unter anderem LED-Scheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallräder, beheizbare Frontscheibe, Komfortsitze, Lederlenkrad, Parkpiepser, Klimaautomatik und das Navigationssystem Discover Pro.

Wer alternativ einen konventionell getriebenen Golf mit Benziner, Automatik und vergleichbarer Ausstattung will, muss derzeit übrigens mehr als für einen E-Golf investieren.

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