Onlinevertrieb VW rollt sein Auto-Abo aus – welche Rolle der Handel dabei einnimmt

Autor: Christoph Seyerlein

VW springt auf den Auto-Abo-Zug auf und will noch in diesem Jahr Marktführer werden. Welchen Ansatz der Hersteller verfolgt und wie die Händler teilhaben und profitieren sollen, erklärt VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer »kfz-betrieb« im Exklusiv-Interview.

„Wir schätzen, dass bis 2030 rund 20 Prozent unserer Umsätze aus Abos und anderen kurzzeitigen Mobilitätsangeboten stammen könnten“, sagt VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer.
„Wir schätzen, dass bis 2030 rund 20 Prozent unserer Umsätze aus Abos und anderen kurzzeitigen Mobilitätsangeboten stammen könnten“, sagt VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer.
(Bild: Volkswagen)

Seit gut einem Dreivierteljahr hatte Volkswagen Financial Services (VWFS) ein VW-Auto-Abo bereits getestet. Nun geht VW Pkw damit in die Breite. Die Wolfsburger verkündeten am Mittwoch den großen Rollout ihres Angebots. Zum Start gibt es mehr als 2.000 junge Gebrauchtwagen von ID 3 und ID 4. Die Fahrzeuge stammen aus dem VW-Mitarbeiterleasing.

Das VW-Abo wird damit direkt zu einem der größten Angebote auf dem deutschen Markt. Die Preise starten bei 499 Euro pro Monat für den ID 3, der ID 4 kostet mindestens 649 Euro.

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 Christoph Seyerlein

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Fachredakteur Next Mobility