Roboter im Handwerk „Was ein Handwerker täglich so macht, kann ein Roboter nicht nachahmen“

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 6 min Lesedauer

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Internetvideos zeigen verblüffende Fähigkeiten humanoider Roboter – doch ein baldiger Einsatz in der Kfz-Werkstatt steht nicht zu erwarten, meint Robotik-Experte Prof. Dr. Norbert Elkmann. Dafür gebe es geeignetere Konzepte.

Bis diese Vision Wirklichkeit wird, dürfte es noch etwas dauern. Und ob Werkstattroboter unbedingt menschenähnliche Beine brauchen, ist auch nicht gesagt.(Bild:  KI-generiert)
Bis diese Vision Wirklichkeit wird, dürfte es noch etwas dauern. Und ob Werkstattroboter unbedingt menschenähnliche Beine brauchen, ist auch nicht gesagt.
(Bild: KI-generiert)

Der Einsatz von Robotern gilt eigentlich als Domäne der Industrie, weil hohe zu fertigende Stückzahlen und einfache, sich wiederholende Tätigkeiten ideale Bedingungen für diese Geräte darstellen. Doch die raschen Fortschritte bei den humanoiden Robotern sowie die Nachrichten von den ersten Lackierrobotern in K&L-Betrieben haben die Fantasie beflügelt: Steht der Einsatz „mechatronischer Kollegen“ auch in der Kfz-Werkstatt unmittelbar bevor?

Das haben wir Prof. Dr. techn. Norbert Elkmann gefragt, Abteilungsleiter Robotersysteme im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration, neuartigen Planungstools und kognitiven mobilen Robotern. Derzeit leitet er als Projektkoordinator mehrere Industrie- und öffentlich geförderte Projekte der angewandten und Grundlagenforschung.