Onlinevertrieb Was Googles Autosuche für Händler bedeutet

Von Martin Achter

Google ist dabei, eine spezielle Werbe- und Suchfunktion für den Verkauf von Autos einzuführen. Doch was bedeutet der Markteintritt für das Onlinegeschäft von Händlern – und für klassische Online-Fahrzeugbörsen? Händler und Marktexperten zeichnen ein gemischtes Bild.

Kein fixer monatlicher Kostenblock für Fahrzeuginserate, sondern eine variable Position mit transaktionsabhängigen Kosten: Mancher Händler in den USA sieht wirtschaftliche Vorteile in dem neuen Werbeformat Googles mit Blick auf das eigene Werbebudget.
Kein fixer monatlicher Kostenblock für Fahrzeuginserate, sondern eine variable Position mit transaktionsabhängigen Kosten: Mancher Händler in den USA sieht wirtschaftliche Vorteile in dem neuen Werbeformat Googles mit Blick auf das eigene Werbebudget.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Vor wenigen Wochen hat Google eine neue Such- und Vermarktungsfunktion für den Fahrzeugvertrieb gestartet – zunächst auf dem Heimatmarkt USA, aber verbunden mit der Ankündigung, „bald auch in anderen Ländern“ damit aktiv zu werden. Händler in den USA haben indes seit längerer Zeit Erfahrung mit dem speziellen Werbeformat der Suchmaschine gesammelt, weil dort seit Anfang 2021 Tests laufen. Und sie sprechen von mitunter deutlichen Auswirkungen auf ihr Vertriebsgeschäft.

Spencer Beckstead, bis vor Kurzem in der Automobilhandelssparte der Larry H. Miller Group verantwortlich für die Werbeaktivität, zeichnete im US-Händlerpodcast „Dealer Refresh“ ein deutliches Bild. Die Miller Group betreibt 60 Standorte in verschiedenen Bundesstaaten und verkauft Fahrzeuge von 17 Marken, darunter Volkswagen, Ford, Toyota, Mercedes-Benz und Nissan.