Werkstattplanung: Vom Adler zur Wühlmaus

Redakteur: Julia Mauritz

Die Autohausgruppe Lueg managt mit der Software KIC von Gudat ihr hochkomplexes Werkstattgeschäft – von der filialübergreifenden Vogelperspektive bis tief hinein in die Detailplanung von Kundenaufträgen und wieder zurück.

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Seit der Einführung des Werkstattplanungssystems KIC spart die Serviceassistenz viel Zeit.
Seit der Einführung des Werkstattplanungssystems KIC spart die Serviceassistenz viel Zeit.
(Foto: Mauritz)

280 Monteure, 80 Serviceberater und 40 Serviceassistenten managen in der Lueg-Gruppe an insgesamt 16 Standorten 500 Werkstattdurchgänge täglich. Entsprechend voll war das Lastenheft des Unternehmens, als es sich im vergangenen Jahr auf die Suche nach einer zentralen Termin- und Werkstattplanungssoftware machte, um die vorhandenen Insellösungen in den einzelnen Filialen zu ersetzen: „Wir wollten ein mehrfilialfähiges, schnelles und zeitsparendes Programm, das möglichst einfach zu bedienen ist und das zudem über eine Schnittstelle zu unserem SAP-basierten Dealer-Management-System Carbon verfügt“, fasst Ralf Schütte, Bereichsleiter BDC, CRM und Marketingkommunikation, die damals formulierten Anforderungen an das Programm zusammen. Erklärtes Ziel war es, mithilfe der Software alle Serviceprozesse ganzheitlich betrachten zu können und einen 360-Grad-Blick auf den Werkstattkunden zu bekommen.

Komplexe Planungssituationen sind kein Problem

Nach einer längeren Sondierungsphase fiel die Wahl letztlich auf das Programm KIC-Online von Gudat. Das webbasierte und modular aufgebaute Termin- und Werkstattplanungssystem, das bei mehreren Mercedes-Benz-, Volkswagen- und Peugeot/Citroën-Betrieben im Einsatz ist, bildet den kompletten Serviceprozess ab – von der Terminanfrage des Kunden bis hin zu einer vollkonfigurierbaren Werkstattplanung samt Leitstand. Das Programm eignet sich auch für komplexe Planungssituationen, und dank filterbarer Übersichtslisten ist auch der aktuelle Status von Reparaturaufträgen jederzeit abrufbar.