Ausblick auf 2021 Wichtige Änderungen für die Kfz-Branche

Autor: Doris Pfaff

Ab dem kommenden Jahr gelten verschiedene rechtliche Neuerungen. »kfz-betrieb« hat mit Unterstützung des ZDK die wichtigsten Änderungen für die Kfz-Branche zusammengefasst.

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Was das Jahr 2021 der Welt beschert, ist in weiten Teilen ungewiss. Für die Kfz-Branche bringt das neue Jahr aber eine Reihe an Änderungen mit sich.
Was das Jahr 2021 der Welt beschert, ist in weiten Teilen ungewiss. Für die Kfz-Branche bringt das neue Jahr aber eine Reihe an Änderungen mit sich.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Über den Jahreswechsel gilt für den Autohandel die Mitte Dezember fast bundesweit verhängte Schließung der Verkaufsräume fort. Darüber, ob der stationäre Handel ab 11. Januar wieder öffnen darf, werden sich Bund und Länder erst am 5. Januar verständigen. Ungeachtet dessen müssen Betriebe, Angestellte und Verbraucher zahlreiche Neuerungen beachten.

HU-Plakette: Aus gelb wird rosa

Alle Fahrzeuge, auf deren Kennzeichen eine gelbe Plakette klebt, müssen im Jahr 2021 zur Hauptuntersuchung. Wird sie bestanden, gibt es dafür eine rosafarbene Plakette, die bis ins Jahr 2023 gültig bleibt.

Erhöhung der Kfz-Steuer

Ab 2021 wird die Kfz-Steuer stärker vom CO2-Wert bestimmt. Stufenweise wird sie ab einem Kohlendioxidausstoß von 96 Gramm je Kilometer beziehungsweise von 116 Gramm pro Kilometer erhöht – und zwar um einheitlich 2 Euro je g/km. Grundlage für die Berechnung der Steuer ist zunächst der Hubraum. Auch zwischen Benzinern und Dieselfahrzeugen wird weiterhin unterschieden.

Um Verbrauchern mehr Anreize zu geben, emissionsarme Fahrzeuge zu kaufen, gelten für Pkw-Erstzulassungen ab dem 1. Januar 2021 ansteigend gestaffelte Steuersätze von 2 bis 4 Euro je g/km. Je höher der CO2-Wert, desto höher der Steuersatz.

Halter von Fahrzeugen mit Werten von bis zu 95 g/km bleiben von der CO2-Besteuerung weiterhin ausgenommen und erhalten für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren eine Steuervergünstigung von 30 Euro pro Jahr bei Erstzulassung zwischen dem 12. Juni 2020 und dem 31. Dezember 2024.

Für alle neu zugelassenen Motorräder wird die Euro-5-Norm zur Pflicht. Sie ist um rund ein Drittel strenger als die 2016 eingeführte Euro-4-Version.

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 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik