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Wie Tölke + Fischer mit Händlerware Geld verdient

| Autor: Silvia Lulei

Die Autohausgruppe vermarktet ihre Händlerware mit dem Auktionstool von Alpha Online – und kauft dafür sogar aktiv zu.

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Thomas Paumen, Tölke + Fischer, vermarktet pro Jahr rund 1.000 Gebrauchte an Händler.
Thomas Paumen, Tölke + Fischer, vermarktet pro Jahr rund 1.000 Gebrauchte an Händler.
(Bild: Tölke + Fischer)

Es gibt immer wieder solche Aha-Erlebnisse, bei denen man im ersten Moment meint, man hätte sich verhört. Im Gespräch über die B2B-Händlerbörse, die Tölke + Fischer seit einem Jahr im Einsatz hat, streute Thomas Paumen, Gesamtverkaufsleiter für Gebrauchtfahrzeuge in der Auto­hausgruppe, ganz lässig ein, dass er für diese Händlerbörse aktiv Fahrzeuge zukauft. Das ist eher ungewöhnlich; die meisten Händler denken bei einer B2B-Börse nur daran, ihre eigene Händlerware zu vermarkten. Aber Paumen macht daraus ein eigenes Geschäftsmodell. „Warum soll ich andere das Geld verdienen lassen“, fragt er grinsend und ergänzt selbstbewusst: „Außer mir macht das keiner.“

Die Tölke + Fischer-Gruppe verkauft in 13 Filialen an vier Standorten in und um Krefeld pro Jahr rund 5.000 Gebraucht­wagen allein der Marken Audi, VW und Skoda. Hinzu kommen Gebrauchte der Fabrikate Kia, Volvo, Ford und Porsche. Paumen ist zuständig für VW; darauf entfallen allein 2.500 bis 3.000 Gebrauchte jährlich.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«