Autobörse.de „Wir denken aus der Perspektive der Händler“

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

Den Markt der relevanten Gebrauchtwagenplattformen in Deutschland teilen sich wenige Anbieter. Jascha Bräuer, Leiter Autobörse.de bei Openbank Deutschland, erläutert im Interview, wie sich der Marktplatz im Wettbewerb platziert – und welche Rolle dabei neue Leadformate spielen.

Jascha Bräuer, Leiter Autobörse.de, Openbank Deutschland(Bild:  Openbank Deutschland / mit KI bearbeitet)
Jascha Bräuer, Leiter Autobörse.de, Openbank Deutschland
(Bild: Openbank Deutschland / mit KI bearbeitet)

Redaktion: Herr Bräuer, mancher Händler wünscht sich mehr Wettbewerb unter den relevanten Gebrauchtwagenplattformen in Deutschland. Zwei große Player dominieren den Markt. Wo steht Autobörse.de im Marktvergleich – gerade hinsichtlich des Bestands?

Jascha Bräuer: Unser Ziel sind 350.000 Fahrzeuge bis zum Jahresende. Aktuell sind rund 264.000 Fahrzeuge sichtbar. Im Hintergrund haben wir bereits deutlich mehr und werden diese nach und nach ausspielen können. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen. Unseren Fahrzeugbestand betreffend, sind wir aktuell die Nummer drei im deutschen Markt. Ich bin der Meinung, dass ein Bestand zwischen 300.000 und 500.000 Fahrzeugen ausreicht, um Käufern eine gute Auswahl und Händlern eine relevante Reichweite zu bieten. Was uns besonders freut: Viele Händler nutzen die Plattform gern, nicht nur weil sie bis auf Weiteres kostenfrei ist, sondern weil sie qualitativ sehr gute Leads bringt. Das hören wir nicht nur im direkten Austausch, sondern sehen es auch in unseren Zahlen, zum Beispiel bei den Finanzierungsanfragen.