Mixed Reality Virtuell vorfahren, real verkaufen

Von Frank Thomas Dietz 4 min Lesedauer

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Was tun, wenn das gewünschte Modell noch nicht im Schauraum steht und trotzdem schon verkauft werden soll? Mit Mixed Reality bringt NXRT bei Nissan-Händlern Fahrzeuge, Farben und Ausstattungsvarianten virtuell ins Autohaus.

Realitätsnah: So präsentiert sich der neue Nissan Leaf aus der Sicht des Nutzers in der Mixed-Reality-Brille. Die Fahrzeuge rechts und links sind indes real. Das System projiziert durch Kameras die reale Umgebung in das Bild.(Bild:  NXRT)
Realitätsnah: So präsentiert sich der neue Nissan Leaf aus der Sicht des Nutzers in der Mixed-Reality-Brille. Die Fahrzeuge rechts und links sind indes real. Das System projiziert durch Kameras die reale Umgebung in das Bild.
(Bild: NXRT)

Die Gemeinsamkeiten des modernen Automobilhandels mit Dekontaminationseinrichtungen in atomar belasteten Regionen erschließen sich dem interessierten Automobilverkäufer nicht zwingend im ersten Moment. Und dennoch gibt es sie. Der Hintergrund ist Mixed Reality, eine weiterentwickelte Form virtueller Realität, die einen Eindruck materiell nicht vorhandener Produkte mit der tatsächlichen Umgebung verknüpft und einen realen Eindruck vermittelt. Und dies gilt für Automobile ebenso wie für wehr- oder sicherheitstechnische Einrichtungen.

Nach einem Test des Systems des österreichischen Unternehmens NXRT beim früheren Hyundai-Händler Darmas (heute Tiemeyer-Gruppe) im Jahre 2024 startete das Rollout im deutschen Autohandel im Spätsommer 2025. „Bereits 400 Händlerbetriebe von insgesamt sechs Fokus-Brands arbeiten mit unserer ‚Hero Show‘“, frohlockt NXRT-Deutschlandchef Holger Müller. Nissan ist eine dieser sechs Fokus Brands. „Schon 40 unserer Händler nutzen das System“ erklärt Philipp Müller, Marketingdirektor des Importeurs, und ergänzt: „Weitere werden noch in diesem Jahr folgen, wir arbeiten gemeinsam intensiv daran.“