Obermeistertagung ZDH-Präsident mahnt zur Einheit von Kfz-Handel und -Handwerk

Von Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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In Frankfurt trafen sich die Obermeister des Kfz-Handwerks zu einem neuen Format: Am Vortag der Automechanika ging es um die Zukunft der Branche und ums Networking. Und immer wieder waren Forderungen nach Zusammenhalt zu hören.

Zeigten sich einig und unterstrichen beide die Notwendigkeit, den Verbandsstreit zu beenden: ZDK-Präsident Thomas Peckruhn (l.) und BIV-Kfz-Vorsitzender Detlef Peter Grün.(Bild:  Zietz - VCG)
Zeigten sich einig und unterstrichen beide die Notwendigkeit, den Verbandsstreit zu beenden: ZDK-Präsident Thomas Peckruhn (l.) und BIV-Kfz-Vorsitzender Detlef Peter Grün.
(Bild: Zietz - VCG)

Am Vorabend der Automechanika-Eröffnung hatte der Bundesinnungsverband des Kfz-Gewerbes (BIV-Kfz) ins Congress Center der Messe Frankfurt zur Obermeistertagung geladen – erstmals als Nachfolgeformat der früheren gemeinsamen Bundestagung mit dem ZDK. Rund 200 Vertreter aus Innungen und Landesverbänden kamen unter dem Motto „Mobilität braucht Meister" zusammen. Moderatorin Petra Bindl führte durch das Programm und die Teilnehmer mehrfach per Live-Schaltung zum gemeinsamen ZDK/BIV-Stand „Werkstatt heute und morgen" in Halle 9.

Aufruf zur Einheit und Einigung im Verbändestreit

BIV-Vorstandsvorsitzender Detlef Peter Grün begrüßte die Obermeister und Innungsvertreter und bat gleich ZDK-Präsident Thomas Peckruhn auf die Bühne. Dieser erinnerte an die Ursprünge der Tagung im Jahr 1972 und warb dafür, an die damalige Einheit beider Verbände wieder anzuknüpfen. Mit Verweis auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt als Folge, wenn die Stimmen der Basis ignoriert werden, mahnte er unter Beifall der Teilnehmer, den andauernden Verbandsstreit zu beenden und zu konstruktivem Miteinander zurückzufinden.