ZDK-Präsidium kandidiert 2020 erneut

Kfz-Gewerbe setzt auf Kontinuität in schwierigen Zeiten

| Autor: Christoph Baeuchle

Bereit für eine weitere Amtszeit: Präsident Jürgen Karpinski (Mitte) und seine beiden Stellvertreter Wilhelm Hülsdonk (li.) und Thomas Peckruhn.
Bereit für eine weitere Amtszeit: Präsident Jürgen Karpinski (Mitte) und seine beiden Stellvertreter Wilhelm Hülsdonk (li.) und Thomas Peckruhn. (Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe stellt die Weichen für die Zukunft. Auf der Klausurtagung des ZDK-Vorstandes in Leipzig erklärte Präsident Jürgen Karpinski, bei der turnusgemäß anstehenden Wahl 2020 nochmals für das Amt kandidieren zu wollen. Auch seine beiden Stellvertreter, Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn, erklärten sich für eine erneute Kandidatur bereit.

Für die Verbandsorganisation ist dies ein gutes Signal: „In schwierigen Zeiten ist dies ein Zeichen für Kontinuität“, betont ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. „Auf die Branche und die Verbandsorganisation warten viele Herausforderungen, die wir gemeinsam angehen wollen.“

Alle drei Präsidiumsmitglieder engagieren sich bereits seit Jahrzehnten für die Verbandsorganisation. Wird Präsident Jürgen Karpinski in seinem Amt bestätigt, geht er bereits in seine dritte Amtsperiode an der ZDK-Spitze. Der Geschäftsführer von Autoschmitt Frankfurt begann sein Engagement 1984 im Meisterprüfungsausschuss der Kfz-Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis, deren Obermeister er vier Jahre später wurde.

Seit 2004 steht Karpinski zudem als Präsident und Landesinnungsmeister an der Spitze des Kfz-Gewerbes Hessen. Seit 2005 ist er Mitglied im ZDK-Vorstand.

Wilhelm Hülsdonk ist seit 2005 Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident. Bereits 20 Jahre zuvor rückte er in den Vorstand der Kfz-Innung Niederrhein, deren Obermeister er zwischen 2000 und 2015 war. Im Anschluss wurde er zum Ehrenobermeister der Kfz-Innung Niederrhein ernannt. Zudem ist der Gesellschafter von „Autozentrum Stevens & Hülsdonk“ seit 2005 Vizepräsident beim Kfz-Gewerbe Nordrhein-Westfalen.

Auch der zweite Vizepräsident, Thomas Peckruhn, bringt viel Erfahrung mit: Seit 2005 ist Peckruhn Mitglied im ZDK-Vorstand, seit 2017 als Vorsitzender der Fachgruppe Fabrikate und Vizepräsident. Seit 1991 engagiert sich Peckruhn als Vorstandsmitglied bei der Kfz-Innung Sangerhausen, zwei Jahre später wurde er zum Obermeister gewählt. Auch auf Landesebene beim Kfz-Gewerbe Sachsen-Anhalt ist Peckruhn aktiv: zunächst als Vorstandsmitglied (seit 2006), später als Präsident (seit 2016). Zudem ist der Geschäftsführer der Autohaus-Liebe-Gruppe seit 1998 Vorsitzender des Verbands Deutscher Skoda-Vertragspartner.

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