ZDK sieht Heycar-Strategie bestätigt

Alternativen zum möglichen Plattform-Riesen wichtiger denn je

| Autor: Andreas Grimm

ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn sieht die Entscheidung, sich für Heycar stark zu machen, als richtige strategische Entscheidung an.
ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn sieht die Entscheidung, sich für Heycar stark zu machen, als richtige strategische Entscheidung an. (Bild: Promotor)

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Die Gerüchte um eine Übernahme des Online-Fahrzeugmarkts Mobile.de durch die Muttergesellschaft des Konkurrenten Autoscout 24 rufen den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) auf den Plan. „Sollten die Gerüchte stimmen, würde ein neuer Gigant mit einer marktbeherrschenden Stellung entstehen“, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.

Am Vortag war bekannt geworden, dass die Scout-24-Gruppe im Rahmen ihres Wachstumsplans durch Übernahmen auch Interesse am Erwerb von Ebay-Kleinanzeigen hat. Zu dieser Ebay-Tochter, die auf Druck von Investoren verkauft werden soll, gehört seit Jahren schon Mobile.de. Allerdings sind die Überlegungen noch in einem frühen Stadium. Völlig offen ist etwa, ob die Kartellbehörden zustimmen würden.

Scout 24 will Mobile.de übernehmen

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25.03.19 - Der Mutterkonzern der Online-Börse Autoscout 24 hat Interesse am Anzeigengeschäft von Ebay, zu dem auch Mobile.de gehört. Allerdings denkt offenbar auch der Medienkonzern Axel Springer über diese Übernahme nach. Gleichzeitig meldete Autoscout 24 mehr Umsatz trotz weniger Partner im Handel. lesen

Unabhängig vom Ausgang der Überlegungen sieht Peckruhn aber die Entscheidung des ZDK-Vorstands, sich als stiller Gesellschafter an der Heycar-Betreibergesellschaft Mobility Trader GmbH zu beteiligen, als strategisch richtige Maßnahme an. Damit trage der ZDK dazu bei, die Heycar-Plattform als konkurrenzfähige Alternative im Online-Gebrauchtwagenhandel zu etablieren.

Ein wichtiges Anliegen, nämlich die Möglichkeit einer Mitsprache des Handels, wurde durch die Entsendung von zwei Vertretern in den Händlerbeirat erreicht. „Mit unserer Beteiligung haben wir im Interesse der Autohäuser und Kfz-Betriebe gehandelt mit dem Ziel, den Wettbewerb in diesem Marktsegment zu stärken“, sagte Peckruhn.

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