Zentralisierung entlastet Mitarbeiter

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Bei der Gebrauchtwagenvermarktung achtet Senger darauf, dass die Angebote Google-optimiert im Netz stehen und bei der Suche ganz oben landen. In einem Pilotprojekt hat das Autohaus ermittelt, wie Fahrzeugangebote aufgebaut sein müssen, um auf einem der vorderen Plätze zu stehen.

„Die konkreten Fahrzeugangebote sollen oben gelistet sein, nicht die allgemeinen Unternehmensseiten“, fügt Peter Guzberg, verantwortlich für das Marketing, hinzu. Rund 70 Prozent der Gebrauchtwagenverkäufe werden über das Internet angebahnt.

Besonderes Engagement zeigt das Unternehmen bei der Fahrzeugvermarktung ins Ausland. Dafür hat das Autohaus eine mehrsprachige Verkäuferin eingestellt. Kunden aus Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, England oder Russland werden in ihrer Landessprache bedient.

Auch die Suchanfragen in der Gebrauchtwagendatenbank sind in zwölf Sprachen darstellbar. Die vorhandene Sprachexpertise erleichtert nicht zuletzt die Formalitäten für den Export ins Ausland. Somit sind sprachliche Barrieren keine Hindernisse für die Vermarktung der Fahrzeuge.

Mercedes aus der Gärtnerei

Trotz aller Zentralisierung hat jeder Standort genügend Freiheit, um individuelle Ideen umzusetzen und sich auf den Markt und die Kundenstruktur der Region auszurichten. In Rheine war eine Gebrauchtwagenausstellung zum Thema „Zeit“ Stadtgespräch. Zur Dekoration wurde ein Mercedes W123, der in einer Gärtnerei gefunden wurde, mit den fließenden Uhren des Künstlers Dali beklebt und von Bäumen umrankt aufgestellt.

Auch mit besonderen Preisschildern sorgte Senger für Aufsehen. Jede Auszeichnung war handgeschrieben, sah individuell aus und hat die Aufmerksamkeit vieler Kunden geweckt. Als Blickfang kreierte Senger außerdem ein Sondermodell des SLK mit einer matt-orangen Komplettbeklebung und Carlsson-Anbauten. Dazu gab es einen eigenen Prospekt und ein Internettemplate, in dem Interessenten den Umbau Schritt für Schritt nachvollziehen konnten.

Darüber hinaus startete das Autohaus eine gezielte Zukaufsaktion bei Bestandskunden. „Damit haben wir viele Kunden überrascht“, erzählt Guzberg.

Bei Egon Senger haben auch interne Maßnahmen großen Erfolg erzielt, um das Geschäft anzukurbeln. So gab es bei der Aktion „Bar auf Tatze“ eine Vermittlungsprämie für Mitarbeiter, die bar ausgezahlt wurde. Bei der Aktion „Alle verkaufen mit“ konnte jeder Mitarbeiter einen interessierten Käufer melden und erhielt eine Prämie, wenn der Tipp zu einem Kaufvertrag führte.

Das Autohaus Egon Senger überzeugt durch stringente Prozesse und transparente Kommunikation sowie durch die kreative Vermarktung seiner Gebrauchtwagen.

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