Branchenindex Zwei Drittel der Autohäuser verbuchen Umsatzeinbußen im Neuwagengeschäft

Von Jakob Schreiner

Mit dem schwächelnden Absatz von Neufahrzeugen haben vielen Händlern im Januar wichtige Umsätze gefehlt. Auch beim Verkauf von Gebrauchten beklagt die Mehrheit Einbußen. Für Stabilität sorgt lediglich das Servicegeschäft, wie der aktuelle BIX zeigt.

Schwächelnde Umsätze im Fahrzeugvertrieb, das Werkstattgeschäft als Stabilitätsanker: Deutschlands Autohäuser rechnen auch für den Februar mit einem anspruchsvollen Geschäft.
Schwächelnde Umsätze im Fahrzeugvertrieb, das Werkstattgeschäft als Stabilitätsanker: Deutschlands Autohäuser rechnen auch für den Februar mit einem anspruchsvollen Geschäft.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Das große Sorgenkind vieler Vertragspartner ist auch zum Jahresstart der Fahrzeugvertrieb geblieben, der durch die Corona-Pandemie und den weltweiten Halbleitermangel teils stark angeschlagen ist. Das zeigt der aktuelle Branchenindex von Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) und »kfz-betrieb«. Hierfür werden monatlich jeweils 100 Vertragspartner und 100 freie Werkstätten befragt.

Insbesondere der Neuwagenhandel leidet unter den Rahmenbedingungen, was die Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr illustriert: Zwei Drittel der Betriebe kämpfen hier mit niedrigeren Umsätzen. Im Gebrauchtwagenhandel sind es mehr als die Hälfte.