ADAC wirbt für Autoreparaturen

Redakteur: Norbert Rubbel

Der ADAC empfiehlt seinen Mitgliedern Partnerwerkstätten der Coparts-Tochter Global Automotive Service. Clubmitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt auf Verschleißteile.

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Der ADAC wirbt auf seiner Hompage für Inspektionen und Reparaturen.
Der ADAC wirbt auf seiner Hompage für Inspektionen und Reparaturen.
( Foto: Coparts )

Seit Mitte Januar wirbt der ADAC unter seiner Internetrubrik „Mitglieder-Vorteilsprogramm“ und in seiner Zeitschrift „Motorwelt“ für Kfz-Inspektionen und Reparaturen. Kooperationspartner des Autofahrerclubs ist die Global Automotive Service GmbH (G.A.S), ein Tochterunternehmen der Coparts Autoteile GmbH in Essen. Sie steuert die Clubmitglieder in ihre rund 800 fabrikatsunabhängigen Partnerwerkstätten. Die Vorteile für die ADAC-Mitglieder: zehn Prozent Rabatt auf Verschleißteile und Inspektionen nach Herstellervorgaben mit Festpreisgarantien.

Innerhalb von 14 Tagen seien bereits 33 Werkstattaufträge abgeschlossen und Reparaturangebote im Wert von 150.000 Euro generiert worden, sagte G.A.S-Geschäftsführer Andreas Brodhage gegenüber »kfz-betrieb«. „Dies ist für uns eine gute Entwicklung und noch lange nicht das Ende der Fahnenstange“, so Brodhage.

Freie Werkstätten sind günstiger als Fabrikatsbetriebe

In seiner Werbung erklärt der ADAC, dass eine Arbeitsstunde und das Material wie Öl und Ölfilter in einer G.A.S.-Werkstatt „deutlich weniger“ kosteten als bei den Vertragspartnern der Automobilhersteller. „Scheinbar günstige Angebote, die meist mit ,zuzüglich Material‘ beworben werden, fallen nach Rechnungserstellung durch die Werkstatt unter Umständen höher aus als erwartet“, erläutert Ludger Kersting vom ADAC die Entscheidung für die Zusammenarbeit mit dem Essener Dienstleister.

Brodhage garantiert, dass die empfohlenen Partnerbetriebe der G.A.S. ihre Werkstattleistungen „ohne versteckte Nebenkosten“ und zu einem einheitlichen Stundenverrechnungssatz von 56 Euro anbieten. Der Vorteil für die rund 800 zertifizierten Partnerwerkstätten des Reparatursteuerers sei eine höhere Auslastung der Mechaniker. „In der Konsequenz bedeutet das für die teilnehmenden Betriebe: mehr Kunden, mehr Umsatz und mehr Gewinn“, so Brodhage.

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