Jahresbilanz 2025 Alphartis SE stellt neuen Umsatzrekord auf

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

Mit einem Umsatz in Höhe von 2,05 Mrd. Euro hat der Mobilitätskonzern Alphartis SE einen neuen Höchstwert in seiner 40-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. 2025 brachte das Unternehmen insgesamt 52.000 Fahrzeuge auf die Straße.

Vorstandsvorsitzender Albrecht Wollensak zieht zum Abschluss des 40. Jahres in der Geschichte der Alphartis SE eine positive Bilanz.(Bild:  Alphartis SE)
Vorstandsvorsitzender Albrecht Wollensak zieht zum Abschluss des 40. Jahres in der Geschichte der Alphartis SE eine positive Bilanz.
(Bild: Alphartis SE)

Der neue Umsatzrekord der Alphartis SE in Höhe von 2,05 Mrd. Euro im Jahr 2025 resultierte aus dem Fahrzeugvertrieb, der Integration von zwei Betrieben in der Unternehmenssparte BHG (VW, Audi, VW Nutzfahrzeuge, Skoda, Seat, Cupra) in Lörrach und Binzen sowie einer positiven Entwicklung bei den jüngeren Tochtergesellschaften. Im zurückliegenden Jahr brachte das Unternehmen 52.000 (Vorjahr 46.900) Fahrzeuge auf die Straße, davon 26.700 Neuwagen und 25.300 Gebrauchte.

Ein Selbstläufer sei dieses Jahresergebnis keineswegs gewesen, sagt Vorstandsvorsitzender Albrecht Wollensak. Eine generell spürbare Kaufzurückhaltung bei Privat- und Gewerbekunden habe eine deutlich größere Kraftanstrengung im Vertrieb erfordert. Im Bereich Aftersales habe ein internes Strategiekonzept dem rückläufigen Auftragsbestand bei technischen Nachbesserungen entgegen gewirkt.

Neue Marken und Töchter wachsen

Um die Sicherheit der Arbeitsplätze der rund 2.700 Beschäftigten langfristig zu gewährleisten, hat das Management frühzeitig Weichen gestellt: Die Integration der Marken Hyundai, Kia und MG an inzwischen 14 der 30 Standorte bei der Alphartis-Tochter AHG, die außerdem die Marken BMW, Mini, BMW Motorrad, Land Rover und Peugeot vertreibt, trägt zur Auslastung im Bereich Aftersales bei. Bei der BHG baute das Unternehmen das Servicenetz für die Marken Cupra/Seat deutlich aus und eröffnete dazu einen zweiten Vertriebsstandort in Reutlingen. Die BHG wuchs zudem um die neuen Standorte Lörrach und Binzen.

Dynamisch und positiv entwickeln sich auch die Startups der Alphartis SE, die ihren Kinderschuhen inzwischen entwachsen sind. Sowohl die VHG (Versicherungsmakler) als auch die FHG (Fuhrparkmanagement) haben ihre Erfolge deutlich gesteigert und sind personell gewachsen – eine Entwicklung, die sich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird.

Entgegen dem allgemeinen Trend am Markt ist auch die Autohaus-Fahrschule deutlich gewachsen. In Tübingen, Böblingen und Reutlingen wurden neue Fahrschul-Standorte eröffnet; der Neustart in Albstadt steht unmittelbar bevor. Anders als bei vielen anderen Fahrschulen wirkte sich die politische Diskussion um eine mögliche Vergünstigung für den Erwerb des Führerscheins nicht ungünstig auf die Anmeldezahlen aus.

Neue Tochtergesellschaft für Gebrauchtwagen

Um den Gebrauchtwagenvertrieb breiter aufzustellen, hat die Alphartis im vergangenen Jahr die Tochtergesellschaft GHG gegründet. Unter der dazugehörigen Marke „Pkw One“ bietet diese ein breites Sortiment von Gebrauchtwagen an. Nach dem Start in Göppingen sollen nach und nach weitere Standorte hinzukommen.

Mit ihrem Wachstum hat sich die Alphartis SE in den 40 Jahren ihres Bestehens unter den größten deutschen Automobilunternehmen etabliert. Im Jahr 1986 mit 19 Beschäftigten gestartet, wuchs das Unternehmen schneckenförmig um die zentrale in Horb herum. Inzwischen gehören insgesamt 50 Betriebe zum Unternehmen.

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