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Addinol: Schmierstoffe für Oldtimer

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Die Technik historischer Fahrzeuge verlangt nach geeigneten Ölprodukten. Das Traditionsunternehmen Addinol liefert auch heute noch zahlreiche Motoren- und Getriebeöle sowie Spezialprodukte für Oldtimer.

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Vor allem Oldtimerbesitzer haben die Qual der Wahl, wenn es um den Griff zum richtigen Schmierstoff geht. Foto: Archiv
Vor allem Oldtimerbesitzer haben die Qual der Wahl, wenn es um den Griff zum richtigen Schmierstoff geht. Foto: Archiv
( Archiv: Vogel Business Media )

Jeder Oldtimerfan hat schon einmal davon gehört bzw. eigene Erfahrungen damit gemacht: Moderne Hightech-Schmierstoffe mit ihren hoch wirksamen Additiven sind nicht für den Einsatz in älteren Fahrzeugen geeignet. Benutzt man sie in Oldtimern und Classic Cars, greifen sie oftmals Dichtungsmaterialien und die früher verwendeten Metalllegierungen an. Zudem lösen hochadditivierte Motoröle mit ihren Reinigungskräften Ablagerungen im Motorinneren. Diese Partikel können Ölkanäle verstopfen und damit das vorzeitige Aus für den Motor herbeiführen.

Bei der Auswahl der Schmierstoffe für ältere Fahrzeuge ist also Vorsicht geboten. Alte Betriebsanleitungen führen Klassifizierungen für Motor- und Getriebeöle auf, die so nicht mehr gebräuchlich sind. Doch Schmierstoffhersteller wie die deutsche Addinol Lube Oil GmbH bieten entsprechende Produkte auch heute noch an.

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Die erste DIN-Norm (6547) für Motoröle von 1933 galt noch für Krafträder, Personen- und Lastkraftwagen, Zugmaschinen, Motorboote und sogar Motorpflüge. Je nach Einsatz wurde unterschieden in ungefettete und gefettete Raffinate und abhängig von der Jahreszeit musste der Anwender unterschiedlich viskose Einbereichsöle einsetzen.

SAE-Klassen

In Abhängigkeit von ihrer Fließfähigkeit wurden die Öle bis etwa 1950 meistens nach Grad Engler unterteilt. Danach setzte sich auch in Europa immer mehr die SAE-Klassifizierung durch, die bereits 1911 definiert worden war.

Die SAE-Klassen sind kein Qualitätsmerkmal, sondern beschreiben nur die Fließfähigkeit des Öls in Abhängigkeit von der Temperatur. Mit dem Buchstaben „W“ kennzeichnete man die Öle für den Wintereinsatz, wie SAE 10W oder 20W. Öle der SAE-Klassen SAE 30, 40 oder 50 wurden im Sommer verwendet. Damit waren mindestens zwei Ölwechsel jährlich Pflicht.

Während die SAE ein Maß für die Viskosität vorgibt, definiert die sogenannte API-Norm die Schmierstoffeigenschaften wie Schmierfähigkeit, Alterungsbeständigkeit oder Scherfestigkeit. Zunächst gab es eine Unterteilung der Motoröle nach API-Typ „Regular“, „Premium“ und „Heavy Duty“. Bald wurde diese recht einfache Klassifizierung von den noch heute gültigen API-Klassen abgelöst:

  • API S für Viertakt-Benzinmotoren
  • API C für Dieselmotoren
  • API T für Zweitakt-Benzinmotoren

Zu diesen Klassen wird jeweils ein weiterer Buchstabe angefügt. Je weiter dieser Buchstabe vom „A“ im Alphabet entfernt ist, umso höher ist die Spezifikation des Öls.

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