Cyberangriff auf Softwareanbieter Akutes Datenleck trifft Achter-Autohaus-Kunden

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Die Achter Autohaus Software GmbH aus Rödelsee ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die Angreifer haben Daten zu Fahrzeugkäufen abgerufen. Autohäuser und Käufer sollten auf gefälschte Zahlungsaufforderungen achten. Der ZDK erneuert unterdessen seine Forderung nach einer BKA-Taskforce.

Den Zugriff auf Kundendaten verschafften sich unbekannte Kriminelle über eine gehackte Autohaus-Software, die gleich mehrere Autohäuser nutzen.(Bild:  KI-generiert)
Den Zugriff auf Kundendaten verschafften sich unbekannte Kriminelle über eine gehackte Autohaus-Software, die gleich mehrere Autohäuser nutzen.
(Bild: KI-generiert)

„Neben den Daten, die gesichert abgeflossen sind, können wir für keinen unserer Kunden Betroffenheit ausschließen. Wir gehen deshalb vorsorglich davon aus, dass alle Autohäuser betroffen sein können, die unsere Software nutzen, und haben alle unsere Kunden informiert“, sagt Bernhard Achter, Geschäftsführer der Achter Autohaus Software aus dem Raum Würzburg.

Das Unternehmen aus Rödelsee ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Autohaus Achter Software entwickelt Software, mit der Autohäuser und Autohausgruppen ihren Fahrzeugvertrieb digital abwickeln, überwiegend Betriebe mit Marken des Volkswagen-Konzerns. Nach Angaben von Achter haben Unbekannte unbefugt auf Teile der IT-Umgebung zugegriffen und dabei Daten zu Fahrzeugkäufen abgerufen.