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Auch Freizeitmobile können Oldies sein

| Autor: Steffen Dominsky

Für bestimmte Themen hat der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e. V. (Deuvet) eigene Ressorts gebildet und mit Fachleuten besetzt. Unter ihnen ist Hajo Giesecke, der Deuvet-Clubs und Einzelmitglieder in Fragen historischer Campingwagen berät.

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Hajo Giesecke ist beim Deuvet der Ansprechpartner in Sachen Classic-Caravaning.
Hajo Giesecke ist beim Deuvet der Ansprechpartner in Sachen Classic-Caravaning.
(Bild: Deuvet)

Für diverse fachspezifische Bereiche hat der Deuvet, der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e. V., eigene Ressorts mit Fachleuten besetzt. Diese Beiräte unterstützen die Deuvet-Clubs und ihre Mitglieder. Aber auch Einzelpersonen können auf Basis einer persönlichen Mitgliedschaft deren Dienste in Anspruch nehmen.

So repräsentiert Hajo Giesecke den Beirat Campingfahrzeuge. Fragen zu historischen Wohnmobilen und Wohnwagen beantwortet Giesecke mit großen Sachverstand. Den hat er sich im Laufe von Jahrzehnten im Learning-by-doing-Vefahren angeeignet. Obwohl aus einem völlig campingfreien Umfeld stammend, entdeckte er bereits frühzeitig die Vorteile des individuellen Reisens: Ab 1977 begab sich Giesecke auf Tour mit seinem KTM-Mofa nebst Zelt. Das erste Auto war dann 1980 ein VW T2a Campingbus von 1969. Weitere Wohnmobile folgten.

Nach der Familiengründung war es der blanke Zufall, der den gelernten Architekten 1993 in Kontakt mit seinem ersten Oldtimer-Wohnwagen brachte. Bei dessen Restaurierung kam es zum Kontakt und der Mitgliedschaft im Camping-Oldie-Club (COC). Weitere Oldtimer-Wohnwagen folgten und bald auch die ersten historischen Zugwagen. Seit 1999 ist Giesecke stellvertretender Vorsitzender des COC e. V. und dort unter anderem für die Fahrzeugbewertungen zuständig.

Verband für automobiles Kulturgut

1976 als „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Veteranen- und Markenclubs e. V.“ gegründet und heute als „Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e. V.“ firmierend, ist der Deuvet unter anderem beim Deutschen Bundestag in Berlin akkreditiert. Durch permanente Arbeit hat er die gesetzlichen Regeln für Oldtimerfahrzeuge und 1997 auch das H-Kennzeichen mitbestimmt. Nach Beginn der Arbeit des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut in Berlin im Jahr 2009 ist der Deuvet regelmäßiger Teilnehmer und ein wesentlicher Partner für Projekte und die Erfüllung der aktuellen Aufgaben.

Mit Gründung der Historic Vehicle Group am EU-Parlament in Brüssel ist der deutsche Verband dort ebenfalls für die Interessen der Oldtimerfahrer tätig. Zwar fungiert der Deuvet primär als Dachverband der deutschen Oldtimerclubs, dennoch können wie gesagt auch Einzelunternehmen beziehungsweise -personen Mitglied werden – für 25 Euro pro Jahr.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group