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Audi A5: Coupé in zweiter Generation

| Autor: Martin Achter

Nach neun Jahren bringt Audi eine Neuauflage seines Coupés A5 an den Start. Damit Fahrspaß und grünes Gewissen in Einklang kommen, hat der Hersteller am Verbrauch gearbeitet.

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Händler nehmen Bestellungen für das neue A5 Coupé ab Juli entgegen.
Händler nehmen Bestellungen für das neue A5 Coupé ab Juli entgegen.
(Bild: Achter / »kfz-betrieb«)

Lichter, Kameras, Weltpremiere: Audi hat am Donnerstag am Stammsitz Ingolstadt die zweite Generation seines Coupés A5 vorgestellt. Das Modell soll laut Hersteller ab Herbst verfügbar sein. Nach der erstmaligen Einführung der Modellreihe 2007 kommt nach neun Jahren nun die zweite Version.

Bei der Neuauflage des Mittelklasse-Modells gibt es eine Reihe von Neuerungen: Das Fahrzeug ist insgesamt gewachsen, der Radstand ist jetzt länger. Audi senkte nach eigenen Angaben das Leergewicht um bis zu 60 Kilogramm, den Verbrauch um bis zu 22 Prozent – je nach Modellausführung. Das Fahrwerk entwickelte der Konzern demnach komplett neu. Der Handel nimmt Bestellungen für das Modell ab Juli entgegen, wie Audi-Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter während der Präsentationsveranstaltung sagte.

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Das A5 Coupé wird in Deutschland mit fünf Motoren an den Start gehen, deren Leistung zwischen 140kW/190PS und 210kW/286PS liegen wird. Das sportliche S5 Coupé wird mit einem Drei-Liter-TFSI-Motor ausgestattet sein. Die Leistung des V6-Aggregats steigerte der Hersteller gegenüber dem Vorgänger um 15kW/21PS auf 260kW/354PS.

Halter, denen es darum geht, in dem Auto Gepäck unterzubekommen, steht künftig etwas mehr Platz zur Verfügung: Das Laderaumvolumen beläuft sich jetzt auf 465 Liter – 10 Liter mehr als bei der Vorgängergeneration. Die Rückbank ist mehrfach teilbar, und zwar im Verhältnis 40:20:40.

Das Coupé wird, ähnlich wie das Volumenmodell A4, mit dem „Virtual Cockpit“ von Audi erhältlich sein, also einem volldigitalen Display, das neben Tacho und Drehzahlmesser auch viele zusätzliche Informationen anzeigen kann. Das Display bietet dem Fahrer so etwa die Möglichkeit, Landkarten zur Navigation ständig im Blick zu behalten.

Zudem wird künftig eine SIM-Karte fest in den Autos verbaut sein. Kunden erlaubt dieses technische Feature die Nutzung verschiedener Möglichkeiten der mobilen Datenkommunikation unterwegs. Daneben wird das Fahrzeug mit verschiedenen Assistenzsystemen wie etwa einem Querverkehrsassistenten erhältlich sein.

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Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«