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Audi startet 2020 mit dem Onlineverkauf von Händler-Lagerwagen

Autor: Martin Achter

Ab kommendem Jahr sollen Audi-Händler auch neue Lagerwagen über einen E-Commerce-Prozess online verkaufen können. Christian Bauer, Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi, gibt im Interview Einblicke in diesen und weitere Vertriebspläne der Marke.

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(Bild: Audi)

Ab kommendem Jahr sollen Audi-Händler auch neue Lagerwagen über einen E-Commerce-Prozess online verkaufen können. Christian Bauer, Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi, gibt im Interview Einblicke in diesen und weitere Vertriebspläne der Marke.

Redaktion: Herr Bauer, vertrieblich ist das Jahr für Audi bisher nicht besonders gut gelaufen. Im August lag die Zahl der Neuzulassungen knapp elf Prozent unter Vorjahresniveau. Für die ersten acht Monate steht damit ein Minus von fast fünf Prozent zu Buche. Was sind die Gründe für diese Entwicklung? Andere deutsche Premiummarken liegen teils deutlich im Plus.

Christian Bauer: Ich würde das nicht so schwarzsehen. Aus meiner Sicht ist das erste Halbjahr gut gelaufen. Der Vergleich mit Blick auf die Vorjahreszahlen ist verzerrt. Wir hatten im letzten Jahr gerade im Juni und Juli eine vorausschauende Bevorratung unserer Händler, der Abfluss dieser Fahrzeuge führte zu entsprechend hohen Verkaufszahlen. Die Folge der starken Verkaufszahlen des Vorjahres ist, dass Sie jetzt Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr sehen. Nach wie vor sind wir mit Audi im Premiumsegment in Deutschland aber ganz vorn. Auch erwarten wir uns bis zum Ende des Jahres noch Wachstumsimpulse. Wir haben in diesem Jahr zwanzig Modellneueinführungen – eine ganze Reihe davon ist mit einem wesentlichen Fahrzeugvolumen verbunden.

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«